#1 - Good Enough To Try

Shownotes

Wir starten unsere allererste offizielle Folge und nehmen euch mit in unser Gedankenchaos rund ums Thema "Good Enough to Try". Warum ist es so schwer, einfach mal anzufangen, ohne alles perfekt machen zu wollen? Wir erzählen, wie wir mit Handy und Hintergrundgeräuschen unseren Podcast gestartet haben, warum Feedback Gold wert ist – und wie wir gelernt haben, Spaß über Perfektion zu stellen. Dabei teilen wir ehrliche Einblicke, was uns antreibt, warum Fehler dazugehören und wie wir mit Kritik umgehen. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, wie wir trotz Überforderung und Zweifel immer wieder den Mut finden, Neues auszuprobieren – und warum das schon der halbe Weg zur Klarheit ist.

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Ilvis: Willkommen zur allerersten Folge von 3C, Coffee Chaos Clarity,

Ilvis: dem Podcast, bei dem wir euch beim Kaffee trinken versuchen,

Ilvis: das Gedankenchaos zu sortieren und Klarheit zu finden.

Ilvis: Timo, was ist unser Thema heute?

MoTi: Unser Thema heute ist Good Enough to Try und ich freue mich wie Bolle über das erste Thema.

MoTi: Und ja, was heißt denn good enough to try? Also für mich bedeutet das,

MoTi: geht raus, fangt an, traut euch.

MoTi: Genau, muss nicht alles perfekt sein oder vielleicht auch ein Thema,

MoTi: was ihr vielleicht nicht kennt, aber euch mega für interessiert.

MoTi: Ja, einfach ausprobieren, das bedeutet das für mich. Und bei dir, wie sieht es da aus?

Ilvis: Ja, ich denke direkt an unsere möglichen HörerInnen. Noch haben wir ja keine.

MoTi: Nee, wir hören uns immer nur selbst zu gerade.

Ilvis: Nein, das ist nicht ganz richtig.

Ilvis: Genau, aber es ging ja auch darum, warum starten wir überhaupt diesen Podcast? Wie kam es dazu?

Ilvis: Und ehrlicherweise müssen wir auch sagen, es ist nicht unsere aller,

Ilvis: aller, allererste Folge. Es ist die erste Folge, die live geht.

Ilvis: Aber es gab ja schon mal drei Testfolgen, in denen wir uns ausprobiert haben

Ilvis: und uns auch Feedback geholt haben.

MoTi: Ja genau, wenn ihr jetzt alle denkt, oh das ist ja mega professionell,

MoTi: erste Folge, erzählen uns was hier von Good Enough to Try.

MoTi: Wir haben schon ein bisschen geübt, aber haben uns jetzt überlegt, das vorzuziehen.

Ilvis: Genau, also es ist alles andere als professionell, sondern wir haben ja diesen

Ilvis: Ansatz verfolgt, ein MVP zu produzieren.

Ilvis: MVP steht für Minimum Viable Product und das kommt aus der agilen Softwareentwicklung.

Ilvis: Wörtlich heißt es so viel wie ein minimal brauchbares Produkt,

Ilvis: um einfach auch schnell Feedback zu bekommen, ob das überhaupt so das Richtige ist.

Ilvis: Und unsere wirklich erste Folge haben wir einfach mit dem Handy aufgenommen.

Ilvis: Wir hatten keine Mikros.

Ilvis: Es waren krasse Hintergrundgeräusche. Das war auch die erste Kritik,

Ilvis: die wir von TesthörerInnen bekommen haben.

Ilvis: und ja, aber genau so soll es sein.

MoTi: Genau, also die mussten ganz schön die Ohren spitzen, glaube ich,

MoTi: bei dem anfangen und ich war da ja auch dann wieder so, ah, okay,

MoTi: lass uns Mikros kaufen, lass uns aufzeichnen und du hast so,

MoTi: nee, lass uns doch mit dem Handy machen und ich so, oh ja, das ist natürlich auch eine gute Idee,

MoTi: dann haben wir uns einfach hingesetzt und haben das aufgezeichnet und das finde

MoTi: ich sehr gut, es hat mir sehr geholfen, einfach erstmal anzufangen, reinzukommen.

Ilvis: Genau, also es war halt klar, dass die Qualität kacke ist und es ist auch vollkommen

Ilvis: okay, das als Feedback zu bekommen.

Ilvis: Genau, aber es war ja auch erstmal so, für mich war eigentlich wichtig,

Ilvis: interessiert es überhaupt jemanden, worüber wir reden?

Ilvis: Weil was passiert bei uns und vielleicht auch so als kleine Erklärung,

Ilvis: wie dieser Titel zustande kam.

Ilvis: Wir sitzen hier oft am Wochenende beim Kaffee und irgendeiner von uns bringt

Ilvis: ein Thema mit rein und dann plötzlich ist das voll der Deep Dive.

Ilvis: Und manchmal haben wir halt schon gesagt, interessiert das auch noch andere?

Ilvis: Wäre eigentlich voll cool, wenn wir einen Podcast draus machen.

Ilvis: Und ja, haben wir aber nie gemacht. Haben immer gelacht. Ha,

Ilvis: ha, ha, wir und ein Podcast.

Ilvis: Und ja, und irgendwann haben wir gesagt, ey komm, wir probieren das einfach

Ilvis: mal. Interessiert es überhaupt jemandem, uns zuzuhören?

MoTi: Wir wissen es immer noch nicht. Aber wir versuchen es einfach und freuen uns

MoTi: natürlich auch drauf, falls es Menschen interessiert, was wir so zu sagen haben

MoTi: oder was wir vielleicht auch nicht zu sagen haben.

MoTi: Das finde ich ein super spannendes Thema und mal gucken.

MoTi: Die Feedbacks von den NutzerInnen, denen wir das jetzt schon geschickt hatten,

MoTi: war schon mal nicht schlecht, war ganz gut.

MoTi: Aber natürlich ist auch da, freue ich mich zu lernen und vielleicht noch mehr

MoTi: Sachen einzubauen, woran die noch gar nicht gedacht haben.

Ilvis: Zum Beispiel. Es hat auf jeden Fall bis jetzt schon riesen Spaß gemacht.

Ilvis: Und für mich war das auch tatsächlich die Hauptsache. Macht uns das Spaß,

Ilvis: auch dieses ganze Drumherum, hier so ein Intro und Outro mit reinzuschneiden

Ilvis: und das dann auch irgendwo hochzuladen und so dieses, ja, das Drumherum.

MoTi: Ja, genau.

Ilvis: Solange uns das Spaß macht, ist doch eigentlich...

Ilvis: Egal. Oder beziehungsweise, ich finde, es hat auch schon einen Impact,

Ilvis: wenn nur eine Person sagt, hey cool, das war genau der richtige Denkanstoß zum richtigen Zeitpunkt.

MoTi: Ja, das bringt uns ja eigentlich wieder auf den Titel des Podcasts.

MoTi: Du hast Kaffee schon erklärt zum Beispiel.

MoTi: Wir haben morgens tiefe Gespräche gehabt, sind richtig tief eingestiegen und

MoTi: dann hatte ich auch immer das Bild, dieses Chaosbild im Kopf.

MoTi: Was bedeutet das für mich?

MoTi: Und dann war das auch immer schön zu sagen, das Chaos im Kopf zu ordnen und

MoTi: dann irgendwie mit einer Klarheit rauszugehen. Vielleicht ist auch die Struktur,

MoTi: die wir abbilden wollen in den Folgen.

MoTi: Vielleicht ist es auch so unser Anspruch, damit reinzugehen.

MoTi: Muss es aber nicht, wenn es sich nicht ergibt.

MoTi: Und es ist auch okay so, wenn es sich nicht ergibt. Das muss man auch sagen.

Ilvis: Auf jeden Fall.

MoTi: Aber der Titel hat, glaube ich, ganz gut gepasst. Weil es für uns ein bisschen

MoTi: Klarheit gebracht hat. Die Gespräche zumindest, mit denen die rausgegangen sind.

Ilvis: Ja, genau.

MoTi: Mir ist noch ein Punkt eingefallen zu dem Handyaufnehmen. Da wollte ich nochmal

MoTi: kurz drauf eingehen. Mit diesem ist auch good enough to try.

MoTi: Man hat ja auch häufig den Anspruch oder viele haben den Anspruch,

MoTi: wenn ich was Neues anfange, das muss so 100 Prozent sein.

MoTi: So am besten 110, 120 Prozent. Manchmal habe ich auch das Gefühl,

MoTi: es ist auch ein sehr deutsches Mindset, was da mitgebracht wird.

MoTi: Aber das ist halt der, den Eindruck, die Perspektive, die ich von hier habe.

MoTi: Wie ich fange mit Sport an. Ich möchte jetzt Fahrrad fahren.

MoTi: Ah ja, okay, dann brauche ich aber erst mal ein Fahrrad, das irgendwie 3000

MoTi: Euro kostet, ich muss mir eine Garage an die Wand hängen, ich brauche einen Platz zum hinstellen.

MoTi: Und so komme ich ja gar nicht erst.

Ilvis: Und ein Helm.

MoTi: Und ein Helm, super wichtig auf jeden Fall.

Ilvis: Im Stadtverkehr, ja.

MoTi: Definitiv, sehe ich genauso. Ja, aber es ist auch vielleicht einfach,

MoTi: so kommt man gar nicht ins Handeln, finde ich immer so.

MoTi: Und um da reinzukommen, ist dieses Mindset so good enough to try.

MoTi: Okay, kauf dir ein Fahrrad auf Kleinanzeigen. Okay, hast du noch ein altes Fahrrad?

MoTi: Noch das Beispiel, das ist vielleicht ganz gut, mein erster Triathlon.

MoTi: Habe ich mit meinem Jugendfahrrad gemacht. Das war ein kleiner Triathlon,

MoTi: also nicht, dass die Hörerinnen jetzt denken, ich bin jetzt hier voll der Crack.

Ilvis: Ein Jedermanns-Triathlon.

MoTi: Ein Jedermanns-Triathlon.

Ilvis: Wenn man so schön sagt. Was waren das? Fünf Kilometer laufen?

Ilvis: Nee, erst mal schwimmen?

MoTi: Na, es ist genau, es ist erst schwimmen. Das waren, glaube ich,

MoTi: 500 Meter in einem Schwimmbad.

MoTi: Dann war 20 Kilometer Fahrrad fahren und dann noch, ich weiß es nicht mehr genau,

MoTi: fünf oder zehn Kilometer laufen auf jeden Fall.

MoTi: Ja, und ich hatte halt kein super tolles Fahrrad. Und da habe ich halt mein

MoTi: Wheeler Mountainbike genommen, was ich mit 13 Jahren bekommen habe, glaube ich.

MoTi: Was ich auch viele Umzüge überlebt habe. Und das hat halt irgendwie drei Tonnen gewogen.

MoTi: Und ja, mit dem Autotransport war es auch schwierig.

MoTi: Aber das habe ich dann auch irgendwie hingekriegt, dann mit Sitze zurückklappen

MoTi: beziehungsweise ins Auto verlegen.

Ilvis: Ja, Carpio sei Dank, ne?

MoTi: Genau, Dach zurückgeklappt, reingelegt und dann losgelegt.

Ilvis: Dann geht alles.

MoTi: Genau, also da auch, hey, wenn es nur 20 Prozent sind, was ihr da habt, versucht es aus.

MoTi: Vielleicht macht es euch ja auch gar keinen Spaß oder macht es einem keinen Spaß.

MoTi: Dann hast du wenig Zeit, wenig Geld investiert, wenn es gut läuft und hast aber

MoTi: mal reinguckt, ob es überhaupt Spaß macht.

Ilvis: Ich finde auch super wichtig, dass man sich überlegt, warum machen wir das?

Ilvis: Also wir haben ja am Anfang, wir haben auch darüber gesprochen,

Ilvis: oh, was interessiert andere Menschen und keine Ahnung was.

Ilvis: Und dann sind wir aber auch wieder so zurückgekommen zu, warum Wollen wir jetzt

Ilvis: einfach mal einen Podcast ausprobieren?

Ilvis: Ja, weil es uns Spaß macht.

Ilvis: Und dann, also natürlich Podcasts leben davon, dass irgendjemand Interesse hat, sich das anzuhören.

Ilvis: Aber das hat ja, also ich möchte den Spaßfaktor, meinen eigenen Spaßfaktor möchte

Ilvis: ich nicht davon abhängig machen,

Ilvis: ob eine Person oder 100 Personen das hören und vor allem nicht von der Anzahl.

Ilvis: Weil da sind wir auch wieder an dem Punkt, wenn das irgendjemanden inspiriert,

Ilvis: was wir hier reden, auch nur eine Person, dann hat sich das auf jeden Fall schon gelohnt.

Ilvis: Und auch die Überlegung dabei, was passiert denn im schlimmsten Fall?

Ilvis: Also im schlimmsten Fall haben wir ja entweder null HörerInnen oder echt richtig

Ilvis: grottige Bewertungen, mega schlechtes Feedback.

Ilvis: Ja, also ich will nicht sagen, dass mir das egal ist oder mich kalt lässt.

Ilvis: Aber trotzdem hatten wir halt Spaß beim Produzieren.

MoTi: Genau.

Ilvis: Und dann ist es entweder, dass wir halt sagen, ja, okay, mag niemand,

Ilvis: dann haben wir es wenigstens versucht und lassen es vielleicht auch irgendwann wieder bleiben.

MoTi: Ja.

Ilvis: Oder das Feedback, was wir bekommen, inspiriert uns vielleicht auch,

Ilvis: um das Ganze irgendwie weiterzuentwickeln.

MoTi: Ja.

Ilvis: Aber dazu muss man halt den Schritt machen. Genau.

MoTi: Da fallen mir zwei Punkte ein. Ja, genau. Also seid gespannt,

MoTi: ob es uns in einem Jahr oder zwei Jahren noch gibt.

Ilvis: Ich bin auch gespannt.

MoTi: Ich bin auch gespannt. Vor allem gespannt, wenn wir uns das mal nach einem oder

MoTi: zwei Jahren wieder anhören und dann denken, oh mein Gott, was haben wir denn da erzählt.

Ilvis: Das ist ungefähr so, wie wenn du dir als Jugendliche super cool vorkommst in

Ilvis: deinen Outfits und guckst dir das zehn Jahre später nochmal an und denkst, what the fuck.

MoTi: Wie habe ich denn ausgesehen?

Ilvis: Warum haben mich meine Eltern so rausgelassen?

MoTi: Ja, da sage ich nur Hashtag Strähnchen.

MoTi: Du kennst die Bilder. Naja gut, da gehen wir lieber mal nicht drauf ein.

MoTi: Das ist nicht ganz so schön.

Ilvis: Das ist vielleicht ein Thema für eine zukünftige Folge.

MoTi: Ich weiß nicht.

Ilvis: Die Fails der Jugend.

MoTi: Insgesamt. Lass uns gerne die Fails mixen und dann packen wir die beide rein. Das finde ich gut.

MoTi: Das ist der erste Punkt, da bin ich sehr gespannt. Und der zweite Punkt,

MoTi: den du sagst, fällt auch in dieses Good enough to try.

MoTi: und das ist sehr schwierig, gerade als Mensch, finde ich,

MoTi: sich von den Meinungen anderer im Kopf irgendwie zu trennen und weil du hast

MoTi: gerade gesagt, das gelingt nicht immer, Feedback und was erzählt ihr da für

MoTi: ein Scheiß, jetzt mal als krasses Beispiel, das wird uns,

MoTi: Bestimmt passieren, das kann passieren, aber das ist auch okay,

MoTi: das zu akzeptieren und sich nicht darauf festzulegen, was andere sagen.

MoTi: Wenn ich nämlich rausgehe und was mache, weil ich auf die Meinung von anderen

MoTi: angewiesen bin oder so, ist das meistens, glaube ich, kein guter Ratschlag.

MoTi: und stattdessen dann zu sagen, okay, macht mir das Spaß, um sich da drüber zu

MoTi: definieren und zu sagen, hey, cool, ich mach Spaß.

MoTi: Ja, die Kommentare, die treffen mich bestimmt auch mal, die machen nicht so

MoTi: viel Spaß teilweise auch, wenn man rausgeht, gerade jetzt in einem Podcast-Fall,

MoTi: aber ich versuche mich auch davon zu trennen.

MoTi: Ein anderes Beispiel, das mir noch einfällt, um dann nochmal zurückzukommen

MoTi: auf das Fahrradbeispiel, wenn man so Sport macht oder vielleicht mit sich anderen

MoTi: trifft und vielleicht auch mal in Triathlon geht, Dann ist das Fahrrad auch ein Statussymbol.

MoTi: Und was? Mit deinem Wieler-Fahrrad. Hier kommst du an und da willst du das,

MoTi: ach du liebes Lieschen. Ich finde es gut.

Ilvis: Dass du diese Marke immer wieder holst, weil ich kannte die nicht.

MoTi: Ich weiß gar nicht, ob es die noch gibt, ehrlich gesagt.

MoTi: Wir haben keine Werbeeinblendungen, aber wir werden von Wieler nicht bezahlt.

MoTi: Ich habe keine Fahrräder.

Ilvis: Falls es die noch gibt.

MoTi: Ja, falls es die noch gibt.

Ilvis: Unbezahlte Werbung.

MoTi: Sagt uns Bescheid, ob es die noch gibt. Aber auch da, um nochmal drauf zurückzukommen,

MoTi: versuchen sich zu lösen.

MoTi: Ein super schwieriger Task, ich weiß, oder auch Mindset.

MoTi: Aber ich glaube, das hilft auch, um dieses good enough to try und nicht dieses

MoTi: 120% Mindset zu entwickeln.

Ilvis: Dass man anfängt, das zu zerdenken und was wäre wenn und nee,

Ilvis: ich brauche aber noch hier das Supertechnik-Setup und ich brauche noch das und

Ilvis: noch das und bevor ich das machen kann.

Ilvis: Ich denke echt, dass da Social Media auch super viel dazu beiträgt,

Ilvis: weil jetzt egal, welches Portal du nutzt, welche Plattform,

Ilvis: es ist halt meistens auf Erfolg oder auf Leistung auch ausgelegt.

Ilvis: Es ist so, hey, guckt mal, geil, was ich hier erreicht habe und keine Ahnung,

Ilvis: so und so viel Kohle in so und so kurzer Zeit.

MoTi: Status und Kohle so mäßig in der Richtung.

Ilvis: Ja, es ist ja auch egal, in welchen Bereich du guckst. Es hat meistens irgendwas

Ilvis: mit Leistung und Erfolg und du musst nur das und das machen und du musst nur

Ilvis: diszipliniert genug sein und dann klappt es schon und bla bla bla.

Ilvis: Aber es berichtet halt selten jemand davon, dass man halt auch mal einen schlechten

Ilvis: Tag hat oder dass man sich verspricht, wie ich gerade, das schneiden wir nicht raus.

MoTi: Auf gar keinen Fall. Ich fand das gut.

Ilvis: Ja, das gehört halt dazu.

Ilvis: Ich glaube, durch dieses nach außen hin, das blendet ja auch so ein bisschen.

Ilvis: Und es geht halt der Bezug dazu verloren, dass jeder von uns mal einen schlechten

Ilvis: Tag hat, mal Fehler macht.

Ilvis: Keine Ahnung, eben nicht als super Erfolgsmensch auf die Welt kommt.

MoTi: Ja, und also gut, dass du es nochmal sagst. Fehler, es ist doch geil, Fehler zu machen.

Ilvis: Ja, es fühlt sich nicht ganz so geil an, aber es ist das Beste, um zu lernen.

MoTi: Genau, wenn du keine Fehler machst, kannst du nicht lernen. Also im Softwarebereich,

MoTi: wo ich arbeite, auch da, ich bin froh, wenn Fehler passieren,

MoTi: weil dann weiß ich nämlich, wo ich anfangen muss.

MoTi: Wenn aber die Applikation oder die Software nicht funktioniert und ich habe

MoTi: keinen Fehler, der irgendwo rauskommt oder zu sehen ist, ja,

MoTi: dann suche ich erst mal die Nadel im Heuhaufen und brauche super lange, um den zu finden.

MoTi: Deswegen auch super good enough to try.

MoTi: Hey, Fehler. Failure ist eine Opportunity to grow.

MoTi: Fehler ist eine Möglichkeit, um zu wachsen. Und das finde ich auch ganz wichtig bei good enough to try.

Ilvis: Also fällt mir auch ein, dass negative Kritik oder negatives Feedback häufig wertvoller,

Ilvis: rein vom inhaltlichen Aspekt her, ist als was Positives.

Ilvis: Weil das Negative ist meistens deutlich konkreter.

Ilvis: Und wenn du eine konkrete Rückmeldung hast, dann kannst du ja auch konkret da ansetzen.

Ilvis: Wenn es aber so eine Rückmeldung ist wie, ja hast du gut gemacht oder du bist toll oder das war schön,

Ilvis: dann ist es halt eine einzelne Bewertung und das ist bestimmt total positiv

Ilvis: gemeint und danke, aber gleichzeitig, ja was denn genau, was genau habe ich

Ilvis: gut gemacht, was genau hat dir gut gefallen,

Ilvis: da hast du halt überhaupt keinen Hebel um anzusetzen.

Ilvis: Also außer das nochmal zu kopieren und zu hoffen, dass es das trifft.

MoTi: Ja, aber auch da nochmal ein bisschen genauer. Auch wenn also vermeintlich negatives

MoTi: oder kritisches Feedback hast, das sollte auch konkret sein.

MoTi: Also wenn jemand sagt, das hast du scheiße gemacht und sonst nichts dazu sagt,

MoTi: das ist natürlich das Gleiche, was nicht so gut ist.

MoTi: Aber meistens ist es ja so, dass kritisches Feedback dann nochmal ein bisschen

MoTi: konkreter ist und bei dem Thema, wo man drauf eingegangen ist.

Ilvis: Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es kein Bashing ist,

Ilvis: sondern dass wirklich grundsätzlich jemand dir wohlgesonnen ist,

Ilvis: aber vielleicht was kritisiert oder eben was negativ bewertet und das ist meistens

Ilvis: einfach deutlich konkreter.

MoTi: Das ist auch nochmal Stoff für eine eigene Folge, voraussichtlich.

MoTi: Feedback geben, das finde ich auch ein...

Ilvis: Feedback geben und nehmen.

MoTi: Oh ja, das ist auch ein starkes Thema auf jeden Fall. Aber wenn wir das jetzt vertiefen.

Ilvis: Dann biegen wir ab.

MoTi: Dann biegen wir ab in eine andere Richtung. Mir ist noch ein Punkt eingefallen,

MoTi: oder ich weiß nicht, warst du dazu fertig?

Ilvis: Ja, passt.

MoTi: Ja, passt.

MoTi: Was mir noch eingefallen ist, ach genau, good enough to try und einfach anfangen.

MoTi: Wir haben jetzt, und es ist egal in welchem Bereich, im Internet stehen uns,

MoTi: wo wir gerade sind, so viele Informationen zur Verfügung, um sich zu informieren.

MoTi: Fang einfach was an, wovon du gar keine Ahnung hast. Egal, ob es,

MoTi: du willst Tischler werden, du willst jetzt Holzbänke machen.

MoTi: Es gibt YouTube-Videos.

MoTi: Und ich glaube, KI gibt da auch nochmal einen Schub rein, dass man sich noch

MoTi: schneller informieren kann teilweise.

MoTi: Natürlich kritisch hinterfragen, was dir die KI sagt.

MoTi: Nicht einfach eins zu eins übernehmen, das ist ganz klar.

MoTi: Aber also die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es einfach auch geil ist,

MoTi: anzufangen und Sachen zu machen. Also die Möglichkeiten sind heute aus meiner Sicht unbegrenzt.

Ilvis: Boah, aber allem, was du gerade aufgezählt hast, regt das bei mir eher so ein

Ilvis: Gefühl von Überforderung.

Ilvis: Und ich finde gerade KI ist dann was...

Ilvis: Gefühlt kommt jeden Tag eine neue Plattform dazu oder das, was du schon kennst,

Ilvis: hat dann das nächste Update und das ist so Next-Century-mäßig.

Ilvis: Und ja, dass ich da manchmal denke, ich komme da gar nicht mehr mit.

MoTi: Das stimmt. Die Entwicklung sind schon, das ist die andere Seite der Medaille,

MoTi: wie kann man die Informationsfülle,

MoTi: Informationsschwemme so für sich nutzen und verarbeiten, dass man daraus was

MoTi: zieht und sich darauf konzentriert und nicht fünfmal links und dreimal rechts abbiegt.

MoTi: Das kann auch passieren, aber dass man immer wieder auf das Hauptthema zurückkommt

MoTi: oder auf die Art, auf die Weise, wo man hin will.

MoTi: Tischler habe ich das Beispiel ja gerade gebracht oder nochmal Sport machen,

MoTi: da die richtigen Informationsquellen zu bekommen.

MoTi: Das sind ja auch Tausende, die man eigentlich nutzen kann.

Ilvis: Dann lass uns an der Stelle doch nochmal zurück auf unser Thema kommen. Good enough to try.

Ilvis: Unsere erste Podcast-Folge, die wir live senden wollen.

Ilvis: Jetzt habe ich den Faden verloren.

MoTi: Okay.

Ilvis: Ich hatte gerade so eine schöne Zusammenfassung im Kopf. Von wegen Clarity, boom, back to chaos.

MoTi: Schön.

Ilvis: Tja, gut, erste Folge, diesmal ohne Clarity.

MoTi: Gut, ich kann ja, vielleicht kann ich dir eine kleine Brücke bauen.

MoTi: Also ich versuche mal so zusammenzufassen, was ich so verstanden habe,

MoTi: was wir als Klarheit irgendwie rausgearbeitet haben.

MoTi: Dass man klein anfangen soll. Nehmt euer Handy raus, zeichnet Sachen auf, egal was.

MoTi: Fangt einfach an, versucht die Perspektiven von den anderen zu trennen,

MoTi: wenn es was ist im öffentlichen Raum, was nicht so einfach ist.

MoTi: Ja genau, kein 100% Mindset, erst mal klein anfangen.

MoTi: oder auch zu sagen, Spaß dran zu haben.

MoTi: Das ist mein Stichwort. Das ist dein Stichwort.

Ilvis: Sehr gut. Ja, ich habe meinen Gedanken wiedergefunden.

MoTi: Schön.

Ilvis: Den Fokus wiederzufinden bei aller

Ilvis: Ablenkung und allen diesem Überfluss an Möglichkeiten, die wir haben,

Ilvis: den Fokus zu behalten und sich auch immer wieder zu fragen, Was ist eigentlich mein Ziel?

Ilvis: Dann auch vielleicht zu hinterfragen, passt es noch? Weil ein Ziel darf sich auch gerne mal ändern.

Ilvis: Und dem drangehängt noch ein, warum mache ich das?

Ilvis: Und das hat uns auf jeden Fall geholfen, diese Folge zu starten,

Ilvis: nämlich zu sagen, unser Ziel ist, hey, wir wollen Spaß haben.

Ilvis: und das ist erstmal der Fokus, mal gucken, was sich draus entwickelt und so haben wir es geschafft.

Ilvis: Uns nicht komplett zu verzetteln.

MoTi: Ja, das stimmt. Aber mir ist noch was Tolles eingefallen. Gut,

MoTi: dass wir uns verzettelt haben. Genau. Zeit. Zeitfaktor.

MoTi: Es gibt ja auch viele, die sagen, oh ja, da brauche ich in der Woche zwei,

MoTi: drei Stunden, da muss man erst mal nehmen. Und dann kommst du nämlich auch nicht dahin anzufangen.

MoTi: Und da fällt mir wieder schön ein, du kannst auch ein, ich weiß nicht genau,

MoTi: ich kriege ihn nicht komplett zusammen, aber ich finde ihn auch so inspirierend,

MoTi: wenn man jeden Tag eine Viertelstunde investiert, kannst du auch ein Meisterwerk schaffen am Ende.

MoTi: Aber good enough to try, fang an. Also für mich ist es so, geht raus, fangt an, traut euch.

Ilvis: Ja, nur dann kriegst du auch ein Gefühl dafür, was es für ein Zeitaufwand tatsächlich ist.

MoTi: Genau so ist es.

Ilvis: Wenn du es nicht ausprobierst, dann weißt du es halt einfach nicht.

MoTi: Hast du es nicht probiert, genau.

Ilvis: Ja, puh, nochmal die Kurve gekriegt.

MoTi: Sehr gut.

Ilvis: Vielen Dank fürs Zuhören. Das war 3C, Coffee Chaos Clarity.

Ilvis: Euer Podcast, bei dem wir beim Kaffee trinken unser Gedankenchaos sortieren, um Klarheit zu finden.

MoTi: Tschüss.

Ilvis: Tschüss.

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