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#24 - Letzte Folge: Und jetzt?

#24 - Letzte Folge: Und jetzt?

‧ 35m 34s

Was machst du, wenn etwas richtig Spaß macht und trotzdem zu Ende geht? Nach 24 Folgen und fast einem Jahr Coffee, Chaos, Clarity haben wir uns genau dieser Frage gestellt.

In dieser Folge schauen wir mit einer Sailboat-Retro auf unser Podcast-Boot zurück: Was hat uns Rückenwind gegeben, was hat uns festgehalten, welche Riffe mussten wir umschiffen und auf welcher Insel sind wir gelandet? Dabei geht es um Hobby statt Profi-Anspruch, um so manchen Selbstzweifel, um Feedback aus der Blackbox und darum, was “gut genug” eigentlich bedeutet. Und natürlich um die Frage, wie es weitergeht.

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#23 - Veränderung: Handeln oder Erstarren?

#23 - Veränderung: Handeln oder Erstarren?

‧ 26m 51s

Kennst du das? Im Meeting wird eine neue Struktur angekündigt. Die eine Person hört darin neue Möglichkeiten, die andere nur: Ich verliere meine Position. Gleiche Nachricht, komplett andere Wahrnehmung.

In dieser Folge sortieren wir unser Gedankenchaos rund um Veränderung. Wir schauen auf den Unterschied zwischen Veränderungen, die wir selbst anstoßen, und denen, die uns einfach passieren. Warum kommen manche sofort ins Handeln, während andere erstarren? Was hat unser Gehirn damit zu tun, und warum gratulieren wir Menschen, die sich für nicht resilient halten? Außerdem fragen wir uns, warum wir mit schwierigen Veränderungen so oft allein bleiben, obwohl es anderen gerade...

#22 - Wenn Fremde einander wirklich zuhören

#22 - Wenn Fremde einander wirklich zuhören

‧ 38m 15s

Stell dir vor, du wirst mit jemandem verkuppelt, der bei fast jeder Frage komplett anders tickt als du – und ihr sprecht trotzdem über eine Stunde miteinander. Genau das haben wir bei „Deutschland spricht" erlebt, der Initiative von Zeit Online, die Menschen mit möglichst gegensätzlichen Ansichten zusammenbringt.

Wir erzählen, wie unsere Gespräche liefen: Timo live bei einer Podiumsdiskussion im FAZ-Tower, Silvi am Telefon mit ihrem Gesprächspartner. Wir tauschen uns aus, bei welchen Fragen wir selbst unterschiedlicher Meinung waren – von der Arbeitszeit in Deutschland bis zur Frage, ob KI eine Gefahr für die Menschheit ist – und warum diese Gespräche...

#21 - Scham: Warum wir uns im Kopf selbst blockieren

#21 - Scham: Warum wir uns im Kopf selbst blockieren

‧ 23m 52s

Kennst du das Gefühl, im Erdboden versinken zu wollen, weil du glaubst, etwas falsch/schlecht gemacht zu haben und den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein? Genau so ging es Silvi nach der letzten Folge – und deshalb widmen wir uns heute diesem unangenehmen, aber sehr menschlichen Gefühl: Scham.

Wir sprechen darüber, wie sich Scham von Schuld unterscheidet, warum Männer und Frauen sie oft unterschiedlich erleben, und wieso wir uns manchmal für Dinge schämen, die im echten Leben niemanden interessieren. Außerdem: eine ziemlich schräge Übung gegen übertriebene Scham, warum Geld in Deutschland ein Tabuthema ist, und ob Scham überhaupt eine...

#20 - Unser Umgang mit der Umgangssprache

#20 - Unser Umgang mit der Umgangssprache

‧ 27m 25s

Wie gehst du eigentlich mit deiner eigenen Sprache um? Die meisten von uns denken bei Wörtern wie „ich brenne dafür" oder „ich muss mich da durchbeißen" keine Sekunde nach – dabei steckt jede Menge Gewalt drin.

In dieser Folge nehmen wir unsere Umgangssprache mal genauer unter die Lupe: gewaltvolle Formulierungen wie „Feuer frei" oder „Deadline", ableistische Begriffe wie „an den Rollstuhl gefesselt" und die Herkunft von Wörtern wie Dschungel, Kindergarten oder Schlamassel. Dazu Begriffe mit richtig erschreckendem Ursprung – von der „Nacht-und-Nebel-Aktion" bis zu Redewendungen aus der NS-Zeit, die heute zum Teil völlig gedankenlos verwendet werden. Und wir diskutieren, warum...

#19 - Angst, Sorge, Furcht – wo ist der Unterschied?

#19 - Angst, Sorge, Furcht – wo ist der Unterschied?

‧ 22m 12s

Schwitzige Hände, Herzklopfen, schnellerer Atem – kennst du diese körperlichen Signale, wenn dich die Angst überkommt? Und ist das eigentlich dasselbe wie Sorge oder Furcht? In dieser Folge nehmen wir uns nochmal genauer vor, was wir in Folge "#8 - Was bedeutet Mut?" nur gestreift haben.

Was passiert, wenn jemand einem sagt "brauchst doch keine Angst zu haben"? Warum schadet das oft mehr als hilft? Wir sortieren die Begriffe, sprechen über körperliche Reaktionsmuster und darüber, warum manche Ängste sich überhaupt nicht rational erklären lassen. Und am Ende drehen wir den Blick nochmal um: Angst als Schutzfunktion, als Preis der Freiheit,...

#18 - Ist heute ein guter Museumstag?

#18 - Ist heute ein guter Museumstag?

‧ 21m 17s

Stell dir vor, du hast nicht mehr 25 Jahre vor dir, sondern nur noch 25 Sommer. Klingt komisch, oder? Genau diese Frage hat uns in dieser Folge nicht mehr losgelassen.
Wir sprechen über Endlichkeit: über einen Kartoffelbauern, der ganz mit sich im Reinen wirkt, über die Idee der „Museumstage" aus einem Buch, das uns beide beschäftigt hat, und über die Frage, ob unendlich viel Zeit überhaupt erstrebenswert wäre. Dazwischen gibt es ein Zitat von Heinz Schenk, ein Gedankenexperiment à la Altered Carbon und die Erkenntnis, dass uns die eigene Vergänglichkeit vielleicht mehr Ruhe schenkt, als gedacht.
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#17 - Verzeihen: Ehrlich gemeint oder nur bequem?

#17 - Verzeihen: Ehrlich gemeint oder nur bequem?

‧ 21m 44s

Kennst du das: Du sagst „Entschuldigung", aber im gleichen Moment merkst du, dass es eigentlich nicht so gemeint ist? Und was macht das eigentlich mit der Person, die zuhört?
Ausgangspunkt für unser Gespräch ist ein Zitat von Grace Hopper: Es sei einfacher, sich hinterher zu entschuldigen, als vorher um Erlaubnis zu bitten. Klingt erstmal charmant, aber wir graben tiefer und merken schnell, wie viele Fallstricke in diesem Satz stecken. Und dabei kommen wir auf einen ganz anderen Blickwinkel, der zeigt, warum manche Menschen viel leichter verzeihen als andere und was das eigentlich mit Persönlichkeit zu tun hat.
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#16 - Zwischen Couch und Zehn-Meter-Brett: Wo Wachstum wirklich beginnt.

#16 - Zwischen Couch und Zehn-Meter-Brett: Wo Wachstum wirklich beginnt.

‧ 20m 31s

Kennst du das Gefühl, genau zu wissen, dass du etwas verändern solltest – und dich trotzdem nicht zu bewegen? In dieser Folge sprechen wir darüber, was es wirklich bedeutet, die Komfortzone zu verlassen – und warum es manchmal genauso mutig ist, bewusst drin zu bleiben. Wir stellen zwei Modelle vor, die helfen, die eigene Situation einzuordnen, und teilen ganz persönliche Momente – vom Jobwechsel bis zum Zehn-Meter-Brett. Kein Rezept, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Nur ein ehrliches Gespräch warum es einen riesigen Unterschied macht, ob du aus Trägheit drin bleibst – oder aus einer bewussten Entscheidung heraus.

#15 - Die Macht der Erwartungen

#15 - Die Macht der Erwartungen

‧ 21m 50s

Kennst du das? Jemand leiht sich dein Auto und bringt es völlig verdreckt zurück – und plötzlich ist die Stimmung im Keller, obwohl vorher kein Wort über das Putzen gefallen ist. In dieser Folge gehen wir der Frage auf den Grund, warum Erwartungen oft wie unsichtbare Regisseure in unserem Unterbewusstsein wirken und unser Wohlbefinden massiv beeinflussen.
Wir klären, warum Erwartungen weit mehr sind als bloße Annahmen und wie sie als fest verankerte Zukunftsbilder unseren Alltag steuern. Dabei wagen wir einen spannenden Ausflug in die Systemtheorie von Niklas Luhmann: Was unterscheidet kognitive von normativen Erwartungen und was zum Geier ist eine...