#15 - Die Macht der Erwartungen
Shownotes
Kennst du das? Jemand leiht sich dein Auto und bringt es völlig verdreckt zurück – und plötzlich ist die Stimmung im Keller, obwohl vorher kein Wort über das Putzen gefallen ist. In dieser Folge gehen wir der Frage auf den Grund, warum Erwartungen oft wie unsichtbare Regisseure in unserem Unterbewusstsein wirken und unser Wohlbefinden massiv beeinflussen. Wir klären, warum Erwartungen weit mehr sind als bloße Annahmen und wie sie als fest verankerte Zukunftsbilder unseren Alltag steuern. Dabei wagen wir einen spannenden Ausflug in die Systemtheorie von Niklas Luhmann: Was unterscheidet kognitive von normativen Erwartungen und was zum Geier ist eine „Erwartungserwartung“?. Ob im Job bei der Team-Retro oder im privaten Gespräch über „Kikifax“ – erfahre, wie du dein eigenes Störgefühl als Kompass nutzt, um durch Bewusstsein und die richtige Kommunikation mehr Klarheit zu gewinnen.
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00:00:03:
00:00:10: Willkommen zur neuen Folge von Koffi Chaos Clarity, eurem Podcast bei dem wir beim Kaffee trinken versuchen das Gedankenchaos zu sortieren und Klarheit zu finden.
00:00:21: Timo was ist unser Thema heute?
00:00:23: Heute haben wir das spannende Thema Erwartungen und ja in der letzten Folge falls ihr euch erinnert liebe Hörerinnen hat nur das Thema Assumptions im Kopf ergänzt Und da ging es ja am Rande schon sehr stark um Erwartung.
00:00:38: Und deswegen greifen wir das Thema heute nochmal auf und spendieren dem eine komplette Folge.
00:00:45: Aber Sylvie, was ist denn die Abgrenzung aus deiner Sicht zwischen Annahmen und Erwartungen?
00:00:51: Ja also ich finde es gar nicht so einfach abzugrenzen oder auch wirklich die passenden Beispiele zu finden.
00:00:59: insofern haben wir mal schlaue Internetbögenmüt und folgende Abgrenzung gefunden.
00:01:09: Annahmen sind neutrale, oft unbewusste Vermutungen über eine Situation – egal gegenwahrt Vergangenheit – die wir aber auf jeden Fall für wahr halten.
00:01:22: Annamen!
00:01:24: Genau.
00:01:25: Im Gegensatz dazu Erwartungen?
00:01:27: Ja
00:01:28: Erwartungen sind feste, zukunftsorientierte Überzeugung wie sich Person-, Situation- oder dicken Dinge entwickeln werden sollen.
00:01:37: Schöne Versprechen!
00:01:38: Ja, Entschuldigung!
00:01:45: Das können wir ja vielleicht erstmal so stehen lassen.
00:01:49: was mir beim Thema Erwartung und Direkt eingefallen ist dass das... oft nicht bewusst ist.
00:01:56: Also weder die eigenen Erwartungen sind immer präsent, noch die Erwartung, die von außen kommen und die anderen uns haben.
00:02:06: Es ist immer so eine Sache von Kommunikation.
00:02:10: Vielleicht auch wie gut kennt man sich, aber trotzdem handelt man oft danach auf Basis von Erwartungen ohne sich tatsächlich dessen so komplett bewusst zu sein.
00:02:26: Ja, das würde ich auch so sehen.
00:02:28: Es hat einen hohen Stellenwert oder es ist ein Riesenthema aber auf dem Unterbewusstsein und nicht so präsent im Alltag.
00:02:37: Ich finde also dass Erwartungen vorhanden sind, das merke ich oft an.
00:02:42: einem Störgefühl bekommen zum Beispiel in beruflichen die Teammitglieder sich, ob sie sich aktiv in der Retro beteiligen oder erst nach Aufforderung.
00:02:59: Dann merke ich so ah ja da ist so ein Störgefühl bei mir?
00:03:04: Ja muss ich die Erstreite zu auffordern und daran merke hier an diesem Stör gefühlt.
00:03:10: Ah hier habe ich offensichtlich die Erwartungen dass das proaktiv passiert ohne extra Ansage.
00:03:19: Während umgekehrt ist es vielleicht die Erwartung zumindest von einzelnen Teammitgliedern, ah ich warte bis ich angesprochen werde bevor ich was sagen.
00:03:30: quatsch nicht einfach rein.
00:03:32: und das ist natürlich etwas was man durch explizite Regeln im Team auch festlegen kann.
00:03:41: Aber auf jeden Fall hilft diese Erwartungen auch einmal Transparenz zu machen, sowohl sich selbst gegenüber als auch dann den anderen.
00:03:47: so.
00:03:48: Hey Leute!
00:03:50: So und so stelle ich mir das vor?
00:03:52: Ja.
00:03:54: Ich finde... Finden wir da einen Commitment
00:03:56: dazu.
00:03:56: Du hast noch mal einen wichtigen Punkt gesagt.
00:03:58: es hat einen sehr starken Einfluss die Erwartung auf unser Wohlbefinden auch.
00:04:03: Und ja, deswegen ist es auch ein Riesenthema und hat einen riesen Einfluss auf einen selbst.
00:04:09: Deswegen umso verhunterlicher das es irgendwie so einem Unterbewusstsein eigentlich eher stattfindet und man sich dem gar nicht so bewusst ist.
00:04:16: Das finde ich sehr, sehr erstaunlich weil Wohlbefinden der Ausschlag darauf ist schon krass.
00:04:23: Hast du da vielleicht noch mal ein konkretes Beispiel?
00:04:26: Für Erwartungen meinst Du?
00:04:28: Ja Auf jeden Fall Schönes Beispiel aus dem Alltag.
00:04:33: Man leidt jemand sein Auto aus, wird gefragt, hier kannst du mir das Auto leihen?
00:04:39: Ich brauche hier ein Kombi, ich muss was transportieren, es kennt bestimmt jeder kann jeder ein bisschen dazu relaten.
00:04:45: und dann leistet man das Auto aus... ...und das Auto kommt zurück und ist dreckig ohne Ende, Hundehaare, Dreck alles Mögliche!
00:04:56: Ja und da ist natürlich eine Erwartung Ich leide mein Auto aus, das bekomme ich auch so zurück.
00:05:02: Wie es übergeben hat.
00:05:03: Du hast
00:05:05: also ohne Hunde Haare übergeben?
00:05:08: Ja genau!
00:05:08: Ich habe Sau übergeben.
00:05:10: Frisch geputzt natürlich.
00:05:13: Ausgesaugt und alle Vormers verleiht.
00:05:16: Und dann hat man es dreckig zurückbekommen.
00:05:19: Da drüber hat man erst mal nicht gesprochen sondern klar hier mein Auto gebe ich dir... ...und die Erwartung ist Ich krieg's natürlich so zurück, wie ich es auch ausgeliehen hab.
00:05:31: Okay das heißt dass du eine bestimmte Erwartung hattest merkst du auch insbesondere dann wenn die Erwartungen eben nicht erfüllt ist an so einem Störgefühl?
00:05:39: Genau meistens dann wenns zurückkommt und man denkt what the fuck!
00:05:43: Wie sieht das Auto aus?
00:05:44: was hast du damit
00:05:45: gemacht?!
00:05:46: Und dann ärgert man sich, dass man das ausgelien hat oder jemand da helfen wollte weil diese Erwartung dann nicht erfült wurde.
00:05:54: Und wie würdest du damit umgehen?
00:05:56: Ich weiß mal stinkt sauer.
00:05:57: Ich würde erst mal sagen, hey das üben wir nochmal.
00:06:04: Mache das Auto bitte sauber und das ist mir wichtig weil ich habe es dir ja auch so übergeben.
00:06:10: Ja
00:06:11: klar kann die andere Person noch sagen haben wir doch nie darüber geredet?
00:06:15: Ist auch richtig.
00:06:16: dann sind wir wieder bei dem Punkt.
00:06:18: ja man muss erstmal seine Erwartung kennen um sie auch zu kommunizieren oder mitzugeben.
00:06:23: aber natürlich kannst du so eine Situation auch immer kommen.
00:06:26: Das heißt, du sprichst das auf jeden Fall an.
00:06:28: Ja
00:06:28: es ist vielleicht sogar Kontakt... Ich spreche das an aber Kontext abhängig kann's natürlich auch sein wenn man eine Person kennt der immer das Auto.
00:06:34: Leider schon weiß er hat die so ein bisschen... bisschen schluri... Messi?
00:06:37: Messie, bisschen schluori da krieg ich das Auto vielleicht nicht ganz so sauber zurück.
00:06:41: Da kann man sich natürlich darauf vorbereiten und sagen der ändert sich eh nichts mehr oder sie ändert mich eh nicht mehr dann mach' ich halt sauber.
00:06:49: Wenn ja auch zwei!
00:06:50: Handlungsstränge, die man sich vorstellen könnte in diesem Kontext.
00:06:54: Aber ich frage deswegen... weil ich glaube es passiert auch häufig wenn man sich jetzt nicht bewusst ist, man hatte diese Erwartung merkt dann nur man ist stinksauer dem leih ich nie wieder an mein Auto und dann steht ja so ein Konflikt auch im Raum und die andere Person weiß gar nicht was los ist.
00:07:15: Unausgesprochen, das richtig komplett Kann, ja sehe ich genauso wie du.
00:07:21: Und manchmal ist es auch... das bringt mich zu dem Punkt dass es nicht so einfach ist über Erwartungen auch manchmal also Über Erwartung zu reden, weil man sie nicht kennt oder weil man den anderen vielleicht auch nicht verletzen will.
00:07:32: und dann mache ich's lieber selbst.
00:07:34: Da spielen ja nochmal ganz viele verschiedene Punkte mit rein
00:07:38: Weil Du gerade sagst es ist nicht so einfach.
00:07:40: Ja
00:07:41: Ich hab hier noch was und zwar aus der Systemtheorie von Niklas Luma.
00:07:47: Oh
00:07:47: mein Gott!
00:07:48: Und zudem würde ich auch sagen, es ist nicht ganz einfach...
00:07:51: Jetzt wird's wissenschaftlich.
00:07:56: Genau, der unterscheidet zwischen zwei Erwartungsarten die bestimmen wie Menschen in so einem sozialen System aufeinander reagieren.
00:08:07: und zwar sagt er Es gibt kognitive Erwartungen.
00:08:12: Das ist zum Beispiel also wenn diese enttäuscht werden Dann passen wir unsere Erwartungen der Realität an und lernen aus dieser Enttäuschung.
00:08:20: Und ein Beispiel dafür ist, der Zug ist zu spät.
00:08:27: Deine Erwartung ist okay – Der Zug ist pünktlich!
00:08:30: Wie passt du dich dem an?
00:08:33: Du nimmst entweder das nächste Mal einen Zug früher oder du gehörst vielleicht zu den Personen die immer über die Bahn schimpfen.
00:08:39: Das ist ja auch eine Reaktion auf diese Enttäuschung Das wäre eine kognitive Erwartung.
00:08:46: Und die zweite Form, die er nennt sind normative Erwartungen und wenn diese enttäuscht werden dann halten wir daran aber fest und fordern eher Konsequenzen ein.
00:09:03: Genau da lernen wir nicht um irgendwie uns anzupassen sondern wir bestehen auf dieser Norm.
00:09:10: Ja, ein Beispiel dafür wäre jemand begeht einen Diebstahl.
00:09:16: Dann sage ich dann nicht, ah ja meine Erwartung war das da nix geklaut wird.
00:09:21: aber jetzt naja pass ich mich halt an und rechne mit einem gewissen Schwund oder so.
00:09:29: Du bist der Schwund des Matters.
00:09:31: Genau
00:09:31: in dem Fall würdest du ja dann Konsequenzen fordern... was auch immer der Kontext ist, dass Menschen ehrlich sind und eben nicht andere beklauen.
00:09:42: Ja,
00:09:42: würde ich gerne noch... Was mir sehr geholfen hat das gut zu verstehen ist, da sich... Dass der Knackpunkt dabei ist, es orientiert sich nicht am Inhalt, wobei Luma noch nicht das richtig verstanden hat sondern am Umgang mit der Enttäuschung also, dass du wirklich lernbereit bist?
00:10:01: Das ist dann kognitiv
00:10:03: Und
00:10:05: normal tief, ich halte dran fest auch gegen die Realität.
00:10:08: Hast du ein Beispiel wo es mit beiden passen würde?
00:10:12: Also je nachdem wie man damit umgeht?
00:10:17: Ein weiteres Beispiel neben dem Auto war noch Eltern erwarten von ihren Kindern dass sie mal einen Geschäft übernehmen wenn sie ein Unternehmen haben und das weiter fortführen sollen.
00:10:31: Und da kannst du ja dann sagen, oder die Eltern könnten.
00:10:33: Oder wenn du dann sagst nein ich möchte das nicht übernehmen.
00:10:36: Ich möchte was anderes suchen.
00:10:37: es ist nicht meins habe kein Bock drauf.
00:10:40: Dann könnten die Eltern einmal sagen hey Zeiten ändern sich such dir eins was dir passt.
00:10:45: oder sie stehen da drauf und üben den Druck aus und sind dauerhaft enttäuscht.
00:10:50: Also das Enttäuschte wäre dann normativ, also ich bleibe dann bei der Norm die ich kenne.
00:10:55: Dieses draufbestehende ist das Normative?
00:10:57: Das Normative ist darauf bestehen nicht draus lernen.
00:11:01: und wenn Sie sagen Zeiten ändern sich sucht ihr deins dieses Kognitiv ein Beispiel und es kann zwei verschiedene Hausgegen haben.
00:11:11: zum Beispiel Ja, ein
00:11:12: interessanter Ansatz.
00:11:13: Auch noch mal bei dem Auto Beispiel das finde ich auch super spannend.
00:11:17: Das ist dann auch ... das Learning daraus ist normativ.
00:11:19: für euch erwartet dass du das Auto sauber zurückkommst weil wenn du sagst kognitiv.
00:11:25: ah ja es ist jetzt so Autos kriege ich Dreckzeug.
00:11:27: cool!
00:11:31: Das lerne ich jetzt so.
00:11:31: jetzt gebe ich den Wenn ich mein Auto ausfahre auch immer dreckig zurück.
00:11:37: Okay, danke für das Beispiel.
00:11:40: Ich glaube es macht's noch mal so ein bisschen greifbarer.
00:11:46: Diejenigen Hörerinnen die jetzt Luma noch nicht kannten denken vielleicht ja und was war daran jetzt schwierig?
00:11:54: Interessante Unterscheiden.
00:11:57: aber es geht ja noch weiter bei dem Herrn.
00:12:00: Wie das so ist mit solchen wissenschaftlichen Helfen.
00:12:04: Er spricht nämlich auch von dem Prinzip der Erwartungserwartung.
00:12:08: Oh mein Gott, zweite Erwartungen.
00:12:10: in einem Wort!
00:12:14: Ja da sagt er soziale Interaktionen funktionieren nur weil wir nicht nur einfache Erwartung dann andere haben sondern auch antizipieren was die Gegenseite von uns erwartet.
00:12:28: Muss ich auch ein bisschen nach Beispielen suchen?
00:12:33: weil ich finde so im ersten Moment, ja okay klingt plausibel und gleichzeitig was?
00:12:42: Häh?
00:12:42: Warte
00:12:43: mal.
00:12:43: Kann ich irgendwie gerade nicht erklären.
00:12:45: Und... Ja also ein Beispiel aus dem Freundeskreis.
00:12:52: Ein Freund erwartet dass ich ihm zuhöre und ihn emotional unterstütze.
00:13:00: Die Erwartungserwartung ist dann, dass ich erkenne okay der Freund erwartet nicht nur zu hören sondern auch konkrete Ratschläge und ich handle dann entsprechend.
00:13:15: Also auch wenn ich jetzt denke ja zuhören reicht doch Wenn ich denke die Erwartung an mich ist auch Ratsschläge zu geben dann würde ich mein Handeln entsprechend anpassen.
00:13:30: Und ja, das bringt mich so wieder zurück zum Anfang.
00:13:35: Dass Erwartungen einfach oft unbewusst vorhanden sind sowohl die eigenen keine Ahnung und dass einfach auch super viel antizipiert wird oder oft funktioniert es ja auch je nachdem wie gut ich jemanden kenne funktioniert es vielleicht richtig gut weil ich einfach das ableiten kann.
00:14:00: Gleichzeitig, wenn ich jemanden vielleicht gut kenne jetzt aber länger nicht gesehen habe weil der Kontakt irgendwie ja keine Ahnung man wohnt weiter auseinander.
00:14:10: Dann kenne ich ja ein veraltetes Bild.
00:14:12: also die Person hat sich vielleicht in der Zwischenzeit ganz anders weiterentwickelt.
00:14:18: Aber Ich passe mich immer noch dem Bild an was ich von der Person kenne
00:14:23: der alten Erwartung sozusagen,
00:14:25: die du
00:14:26: kennengelernt hast in dieser Situation, die Du abgespeichert hast.
00:14:30: Und ich frag tatsächlich wenn wir jetzt bei dem Beispiel bleiben mit dem Zuhören dann frage ich eben die Personen oft was die konkrete Erwartungen an mich ist?
00:14:41: Was brauchst Du gerade von mir?
00:14:43: und oft bringt das erst nochmal so ins Nachdenken dass das dann jemand sagt Pace war grad schon super dass Du einfach zugehört hast.
00:14:52: oder es kommt eben eine konkrete Frage mit, was würdest du in meiner Situation tun?
00:14:56: Du spielst praktisch den Ball zurück an die Person und gehst nicht auf deine abgespeicherte Erwartung ein, die du kennst.
00:15:06: Und dann versuchst das neu rauszufinden und zu lernen.
00:15:09: Ich finde das auch super wichtig weil zum einen ist das etwas, was nicht immer gleich ist.
00:15:14: Das kann durchaus sein dass das manchmal gut tut wenn jemand tatsächlich nur zuhört und es eher als lästig empfunden wird, wenn jemand dann sagt ja ich war mal in einer ähnlichen Situation und blau und mir hat das nicht geholfen.
00:15:29: Das ist irgendwie fühlt sich da nicht so an, als wäre die Person wirklich gerade bei mir.
00:15:37: Es kann aber auch genauso gut sein dass du das eben erzählst weil du dich selber vielleicht hilflos fühlst.
00:15:47: als Impuls mitnehmen willst, wie würden sich andere in so einer Situation verhalten?
00:15:51: Ja.
00:15:52: Aber ich finde das gerade das Beispiel ist so schwer!
00:15:56: Nicht die eigenen Ratschläge mitgeben zu wollen nicht es ist doch alles gar nicht so schlimm.
00:16:02: ja aber für die andere Person ist es halt grad ultra schlimm und es ist auch scheißegal was es ist ob man sich einen zäh gestoßen hat oder ob man jetzt einfach... ne das ist aus der eigenen Perspektivität Perspektive, wenn der andere einem das erzählt hat.
00:16:14: Das ist für ein Kiki-Fax.
00:16:15: Dann ist man so in dieser Bewertung... Kiki Fax!
00:16:18: Springst du denn hier vor?
00:16:21: Jetzt lernst du noch was.
00:16:23: In Hessen sagt mal Kiki fax.
00:16:29: In die nächste Folge wird es über Kikifax
00:16:31: gehen.
00:16:33: Folge fünfzehn KG Fax.
00:16:35: Was verbindet ihr damit?
00:16:38: Nein, aber das sieht so einfach aus!
00:16:41: Was ist denn mit der anderen Person los in dieser Bewertung und was regst du jetzt über diese Kleinigkeiten auf?
00:16:47: Und es ist super schwer da keine Ratschläge mitzugeben, niemand zu sagen wie er sich fühlen soll.
00:16:52: Das ist noch mal eine wahrscheinlich komplette eigene Folge.
00:16:55: Ich finde das gut, was du sagst Aber ich find's auch gleichzeitig super, super schwer dann diese Frage einfach auch zu stellen, was Du gerade brauchst.
00:17:03: Also ich glaube, das ist tatsächlich eine Übungssache.
00:17:06: Das glaub' ich auch ja, richtig?
00:17:10: Und ich merke das immer daran dass es jetzt gut wäre diese Frage zu stellen wenn ich in Lösungen denke.
00:17:17: also Ich habe ganz oft diesen Lösungsimpuls jemand berichtet mir von irgendeinem Problem dann springt bei mir sofort Lösungen an.
00:17:30: Das kenne ich auch.
00:17:32: Und auch
00:17:32: das ist halt gar nicht immer das Thema, weil manchmal durch das... Wenn ich es jemand anders erzähle, erzählst mir ja auch selbst in dem Moment und auch das is' ja schon ein Prozess in Richtung eigene Lösung finden.
00:17:48: Ja!
00:17:48: Und
00:17:50: wenn einem jemand anderes die Lösungen präsentiert, selbst wenn ich selber auf die Gleiche komme dann fühlt sich das wie eine Abkürzung an und der Weg dahin fehlt irgendwie.
00:18:00: Ja, man muss den Weg ja auch selbst gehen.
00:18:03: Ja
00:18:03: vielleicht nicht immer.
00:18:05: Aber damit es eine Nachhaltigkeit hat ist das schon nicht schlecht.
00:18:12: Ich glaube nicht dass man so pauschal sagen kann.
00:18:15: Das glaube ich auch nicht.
00:18:16: Es ist ein sehr gutes Beispiel dafür und wir treffen das auch.
00:18:22: Gibt es sonst noch etwas was dir zum Thema Erwartungen einfällt?
00:18:28: Und das hatten wir jetzt auch schon ganz kurz, dass es sehr oft unklar ist.
00:18:32: Welche Erwartungen habe ich an mich selbst?
00:18:35: Welche andere?
00:18:36: Ja
00:18:37: und das finde ich immer noch mal... Wenn man sich Zugang zu dem Thema verschafft was sind denn überhaupt meine Erwartung?
00:18:45: Was brauche ich gerade?
00:18:48: Sich diese simple Fragen zu stellen in Situationen wo man merkt jetzt geht's mir richtig scheiße oder ich fühle mich schlecht oder fühl mich grad nicht so gut Dann kann man mal anfangen, darüber nachzudenken.
00:19:00: Und versuchen auch andere zu fragen ja was ist denn deine Erwartung da dran?
00:19:05: Also hier bei dem Autorausleihen Beispiel dann andere Fragen.
00:19:10: Kann ich ein Auto ausleihen Ja aber was ist deiner Erwartungen?
00:19:12: wie willst du es zurück haben?
00:19:14: Aber eigentlich ist das so obviel, natürlich soll es sauber zurückkommen Natürlich soll es keine Kratzer haben, natürlich sollte es keinen Unfall haben.
00:19:22: Ich glaube alle wissen, dass die Realität ganz anders aussieht und dann mal ein Autopilot erfällt.
00:19:27: Aber dann kann man mal fragen ja okay wie willst du es denn zurück haben?
00:19:29: Ja wo soll's denn sauber sein?
00:19:30: passen wir auf.
00:19:31: ich transportiere jetzt Erde im Kofferraum.
00:19:34: was denn jetzt soll ich aussaugen?
00:19:36: soll ich putzen?
00:19:37: soll sich in die Waschandach fahren?
00:19:38: Wie hättest du das denn gerne zurück oder auch bei dem anderen Beispiel mit Unternehmen übernehmen oder in die Fußstapfen von Mama oder Papa treten Und dann auch mal fragen, was ist denn deine Erwartung?
00:19:49: Wenn ich in einer Fußstapfe drehe.
00:19:50: Soll ich das Geschäft soweit erfüllen kann nichts verändern soll alles so gehen.
00:19:55: Das finde ich auch noch ein wichtiges Thema.
00:19:59: Ja jetzt ich würde sagen also das Fazit der Folge für mich ist gerade so Bewusstsein.
00:20:07: Bewusst sein dass es Erwartungen gibt sowohl von mir an mich an andere aber eben auch von außen an mich Und das ist immer hilft, diese zu hinterfragen.
00:20:23: Also zum einen vielleicht auch ob das angemessen ist.
00:20:27: Manchmal ist es ja vielleicht auf einer Erwartung die irgendwie gar nicht zur Situation so richtig passt.
00:20:33: Genau und wenn ich den Eindruck habe dass es eine Erwartungen an mich gibt, das vielleicht doch einfach noch mal konkret nachzufragen.
00:20:40: Ja
00:20:41: und deine Klarheit zu bekommen.
00:20:43: Bewusstsein ist gut, Klarheit in der Klarheit genau!
00:20:46: Riesenthema auf dem Unterbewusstsein und ja auch ein riesen Stellenwerk eigentlich im Stellwert, eigentlich Stellenwert im Alltag.
00:20:56: Beeinfluss unser Wohlbefinden ungemein deswegen wichtig dass man sich da drüber auch Gedanken macht.
00:21:02: Und ich glaube auch das ist ein Rieseneinschluss auf unsere Kommunikation hat.
00:21:06: Ja und wie eben schon kurz gesagt der erste Schritt eigen Erwartungen kennen und verstehen lernen.
00:21:10: Das ist für mich so ein bisschen das Fazit der heutigen Folge.
00:21:16: Das war es auch schon wieder, liebe Zuhörerinnen.
00:21:20: Vielen Dank fürs
00:21:31: Zuhören!
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