#16 - Zwischen Couch und Zehn-Meter-Brett: Wo Wachstum wirklich beginnt.
Shownotes
Kennst du das Gefühl, genau zu wissen, dass du etwas verändern solltest – und dich trotzdem nicht zu bewegen? In dieser Folge sprechen wir darüber, was es wirklich bedeutet, die Komfortzone zu verlassen – und warum es manchmal genauso mutig ist, bewusst drin zu bleiben. Wir stellen zwei Modelle vor, die helfen, die eigene Situation einzuordnen, und teilen ganz persönliche Momente – vom Jobwechsel bis zum Zehn-Meter-Brett. Kein Rezept, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Nur ein ehrliches Gespräch warum es einen riesigen Unterschied macht, ob du aus Trägheit drin bleibst – oder aus einer bewussten Entscheidung heraus.
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zu einer neuen Folge von Kaffee, Chaos, Clarity.
00:00:14: Euren Podcast bei dem wir beim Kaffeetrinken versuchen das Gedankenchaos zu sortieren und Klarheit zu finden.
00:00:20: Sylvie was ist das Thema?
00:00:23: Heute geht es um die Komfortzone.
00:00:27: Wir sitzen nämlich auch ganz gemütlich heute mit unserem Kaffees auf der Couch.
00:00:32: Oh, das kommt mir ziemlich gelegen.
00:00:34: Denn ich bin ja sehr gerne mal mit der Couch verwachsen.
00:00:37: Ich würde sagen, ich bin der typische Mann!
00:00:40: Jetzt stecken nicht alle Männer in eine Schublade?
00:00:42: Nein, aber ich versuche es.
00:00:44: Aber ich fühle mich da sehr wohl und da können viele bestimmte männliche Zuhörer relaten.
00:00:48: Da bin ich mir sicher.
00:00:50: Die Couch ist auch sehr gemütlich und das beschreibt die Komfortzone vielleicht schon ganz gut.
00:00:57: Es ist so ein vertrautes Terror, man hat wenig Unsicherheiten.
00:01:01: Schön kuschelig!
00:01:02: Ja und beim Verlassen fühlt man sich vielleicht doch auch mal unwohl beim Verlassen der Komfortzone.
00:01:13: Genau und da kommen wir sozusagen zu dem Modell über das wir heute sprechen.
00:01:19: ja es heißt auch ganz einfach Komfortzonenmodell Und das ist sozusagen wie so eine Zwiebel aufgebaut.
00:01:28: Also im Kern habe ich diese Komfortzone, wir haben jetzt die Analogie Couch benutzt.
00:01:35: Darum rum ist so ne Angstzone.
00:01:39: Die nächste Schicht ist dann die Lernzone und die äußere Schicht isst die Wachstumszone.
00:01:46: Das heißt man muss sich durch die einzelnen Schichten durchgraben wie in der Zwiebeel und dann kommt mal sozusagen von innen nach außen.
00:01:54: Die Couch ist in der Komfortzone, in der Mitte?
00:01:56: Genau die Couch is in der Comfortzone.
00:01:58: vielleicht nehmen wir ein anderes Beispiel was es ein bisschen besser verdeutlicht was das bedeutet die Komfortzone zu verlassen.
00:02:07: ich denke jetzt zum Beispiel an Unzufriedenheit im Job.
00:02:14: ja aber im aktuellen im aktuellem Setting denk' ich ah ja komm Da weißt du, was da hast.
00:02:20: Das Gehalt kommt pünktlich!
00:02:22: Du kennst die Kollegen... Weißt, was deine Aufgaben sind?
00:02:28: Also das gibt dir auch eine gewisse Sicherheit und damit fühlt es sich komfortabel vielleicht an.
00:02:38: Und in dem Moment wo ich aber aus dieser Komfortzone rausgehe und sage so, ich bewerbe mich jetzt voran oder vielleicht auch Die Firma gibt's nicht mehr, ich muss mich verandern als Bewerben.
00:02:50: Stellenabbau hört man ja im Moment viel.
00:02:53: Dann komme ich eben in dieser Angstzone weil das ist absolut Unsicherheit.
00:02:58: Ja was für ein Job bekomme ich?
00:03:00: verdiene ich da das Gleiche?
00:03:01: Sind die Kollegen nett?
00:03:03: Muss sich der vielleicht weiterfahren?
00:03:05: also ganz viele Aspekte
00:03:07: wo ich noch
00:03:08: gar nicht weiß was da auf mich zukommt.
00:03:14: und Sobald man sich da so ein bisschen ... sagen wir mal, du bekommst eine Zusage auf nach einem Vorstellungsgespräch und hast den Job bekommen.
00:03:26: Dann geht es ja auch in die Lernzone.
00:03:28: Das heißt, du kannst dich so ein bißchen entspannen, lernst viele neue Sachen, viele neue Leute kennen und kommst dadurch eben auch in der Wachstumszone weil jede Veränderung bringt ja auch einen Lernen und einen Wachsen mit sich.
00:03:43: Tja!
00:03:44: Das hört sich jetzt super einfach an, so wie du das beschreibst.
00:03:48: Das ist es wie in Riesenrad einsteigen und einmal rumfahren.
00:03:53: Willkommen in der Wachstumszone wenn du ganz oben bist!
00:03:56: Aber ich finde da super spannend immer noch mal genau diese Zonenübergänge.
00:04:02: Und das ist nie leicht von der Komfortzone in die Angstzone rein.
00:04:07: Und keine Ahnung... Wie schaffst Du das?
00:04:09: Hast Du dann Rezept dafür für sowas?
00:04:13: Nee, ich glaube im Allgemeinen das Rezept gibt es gar nicht.
00:04:16: Sondern jeder muss das irgendwie für sich bewerten weil dieses Verlassen der Komfortzone hat ja auch immer was mit einem gewissen Schmerz zu tun.
00:04:26: also jetzt nicht unbedingt im Sinne von Out.
00:04:30: aber dass irgendwas nicht mehr so richtig passt und ich kann dir ein Beispiel geben dass ich vor weiß ich nicht Ewigkeiten her bei nem früheren Job habe ich mich sozusagen aus diesem Job heraus woanders beworben.
00:04:46: Aber ich halt auch dachte, oh es geht hier so geht's nicht weiter und ich fühle mich nicht mehr so richtig wohl.
00:04:53: Hatte dann auch ein Angebot bin aber wieder zurückgegangen in meine Komfortzone.
00:04:58: Und das war halt in dem Moment so'n Abwägen dass sich gesagt hab okay die Unwägbarkeiten in den neuen Job überwiegen im Vergleich zu dem indem ich bin Und das hat aber auch dazu beigetragen, dass ich mich in dem Job wieder wohler gefühlt habe.
00:05:17: Interessant!
00:05:17: Also insofern hat sich der Schritt auf jeden Fall gelohnt und ich würde es auch nicht bewerten wollen im Sinne von man muss das jetzt so-und-so machen... Ich glaube nur, wenn man's häufiger mal versucht ein bisschen aus der Komfortzone raus zu gehen, dass das dazu beiträgt diese Angstzone vielleicht verkleinert oder ist ja letztendlich auch egal.
00:05:46: Da gibt es auch viel Kritik dran, muss man durch die Angstzone um in die Lernzone zu kommen?
00:05:53: Ich sage immer Modelle geben eine Orientierung.
00:05:57: Punkt
00:05:58: ich finde was du auf die Frage zurückzukommen wenn mal wie immer zwischen diesen verschiedenen Zonen hin und her.
00:06:05: für mich kommt da gerade raus so wie du sagst das ist immer ne Abwägung das hast du auch gesagt Es ist fluid, es schwebt immer so.
00:06:14: Manchmal kann es sein, dass man sehr stark in der Angstzone ist aber dann auch wieder zurückkommt in die Komfortzone und sich stückchenweise hin- und her bewegt.
00:06:22: und was mir noch einmal auffällt ist ein bisschen in sich reinhören und merken wenn man in der Komfortzone ist... bin ich jetzt was vorhin gesagt, das Team ist toll und die Leute rundherum sind toll.
00:06:36: Eine Abwägung reicht es mir noch aus und wenn man da an sich rein hört dann glaube ich kommt man irgendwann so nach einer Zeit zu dem Punkt wo er sagt okay jetzt bin ich bereit in diese Angstzone zu gehen weil wenn man in der Komfortzone bleibt dann bringt mich das nicht weiter oder der Frust wird dann einfach zu groß glaub ich
00:06:56: ja und ich glaube dass verändert sich auch.
00:06:58: also Wenn du dann eben noch mal wartest und nochmal abwägst, vielleicht gibt es da neue Faktoren oder neue Chancen die sich auftun.
00:07:07: Dann verändert sich ja auch das Angstgefühl.
00:07:09: Ja!
00:07:10: Und auch Kontext ist glaube ich nochmal... Es gibt Dinge wo hat man mehr Angst vor Jobwechsel?
00:07:14: Vielleicht eine Existenz?
00:07:17: Und bei anderen Themen ist es vielleicht einfach auch kleiner.
00:07:21: Und vielleicht ist es auch eine gute Übung oder ein guter... kleinere Dinge erst anzugehen.
00:07:29: Ein bisschen sich in die Angst so nach einbewegt oder dann auch in diese Wachstumszone fortzudringen.
00:07:34: Ja,
00:07:35: einen
00:07:36: kleinen Schritten genau.
00:07:37: Und es ist ja
00:07:38: auch nie eine endgültige Entscheidung.
00:07:40: Vielleicht ist das ja auch so wie Schwimmbad-Analogie.
00:07:43: Man fängt erst mal an vom Einmeterbrett zu springen.
00:07:45: Bevor man aufs Zähner geht?
00:07:46: Bevor
00:07:47: wir auf's Zähnere geht!
00:07:47: So habe ich es auch angefangen.
00:07:49: Es gibt vielleicht auch Menschen...
00:07:50: Ich hab tatsächlich umgedreht.
00:07:51: Ich hab gedacht, wenn sie einmal drauf von diesem Zähne zuspringen Dann ist ja alles andere ein Witz dagegen.
00:07:59: Ach so,
00:08:00: du bist ja gleich mal mit der Große springen gegangen hier?
00:08:02: Ja und also letztendlich war das auch so dass dann die Niedrigerin nicht mehr so schlimm waren.
00:08:09: aber dafür hatte ich halt einmal die richtig richtig große Angst und ich glaube ich habe damals zwanzig Minuten da oben gesessen Und war kurz davor wieder runterzugehen.
00:08:19: Gut, das verstehe ich auch.
00:08:20: Das ist auch ein Ort.
00:08:22: Ich habe es auch glaube ich nie wieder gemacht aber ich war verdammt stolz auf mich.
00:08:25: Ja also genau dieses Gefühl dann danach sich dadurch gerungen zu haben... ...das ist einfach mega cool!
00:08:32: Das ist einfach hier wie Kalt duschen oder Sport machen und dann sich entspannen.
00:08:37: Also dieses Gefühl danach, dass ist vielleicht sogar die Belohnung.
00:08:42: Die Belohnungen dieses Hochgefühl zu haben und sich da durchgekämpft zu haben.
00:08:45: Das kann man sich auch vielleicht vor Augen.
00:08:47: Ich hab mich da durchgekämpft, das gibt's nicht immer.
00:08:51: Die Garantie da drauf ist natürlich... Man kann auch sich da reinbegeben und sagen Scheiße!
00:08:56: Warum habe ich das nur gemacht?
00:08:57: Aber that part of the deal glaub' ich einfach.
00:09:00: Das gehört dazu auch.
00:09:03: Ja aber ja klar du direkt aufs Zähner gehst.
00:09:07: Das passt.
00:09:09: Da findest du eine tolle Analogie.
00:09:15: Ja, wir waren ja gerade bei den Modellen und ich habe diese vier Zonen vorgestellt.
00:09:21: Es gibt aber auch ein sogenanntes drei-Zonenmodell zu der Komfortzone.
00:09:27: Und da wird es eben so aufgezeigt, du hast auch wieder die Komfortzone in der Mitte und dann kommt als nächstes, als nächste Schicht direkt die Lernzone.
00:09:37: Dann gibt's aber noch eine weitere Schicht und das ist eher die Panikzone.
00:09:42: Das geht dann so in die Richtung Wenn wir wieder das Beispiel vom Job aufgreifen.
00:09:50: Okay, du gehst aus deiner Komfortzone rausbewirbst durch, kriegst ein neuen Job, engagierst dich da total bis super motiviert.
00:09:58: Das kann auch überfordern sein Dass du dann vielleicht in so eine Art Panikmodus kommst.
00:10:05: im Sinne von Boah schaff ich das hier alles überhaupt und die anderen sind viel erfahrener.
00:10:12: Also eher so der Gedanke, ich hab noch nicht genug Erfahrung oder ... Man lernt ja auch nicht jeden Tag gleich schnell.
00:10:24: Das stimmt.
00:10:25: Vielleicht gibt's auch so Momente wo man irgendwie feststeckt und sagt boah, ich kapiert das gerade alles nicht!
00:10:31: Die
00:10:31: gibt es schlecht geschlafen,
00:10:32: krank?
00:10:33: Ja irgendwas... Und das sind ja alle Sachen die einem dann auch wieder zweifeln lassen.
00:10:39: Das Modell gefällt mir viel besser, weil da das Angst draußen ist und Lernen für mich positiver besetzt.
00:10:46: Und es bringt mich auch nochmal so in diesen Gedanken wo ich fest dran glaubt dass man sich in einem Korridor befinden muss um dann auch lernen zu können.
00:10:57: und der ist zwischen Komfortzone und auch dieser Panikzone.
00:11:00: Das kann man immer, das ist nie eine gerade Linie.
00:11:05: Man stellt sich vor links Komfort rechts Panikzone und man geht so in der Mitte durch.
00:11:11: Und man läuft wie um die Hütchen rum.
00:11:13: Man hat immer die Panikzone.
00:11:15: Hindernis-Pakur?
00:11:16: Wie Hindernispakur.
00:11:17: Wenn man sich den größten Teil in der Mitte befindet dann ist es ein schönes Wachstum einfach.
00:11:22: Ich glaube diese Chance hast du aber nicht immer!
00:11:25: Also dass das wirklich so ausgeglichen ist.
00:11:28: oder du sagst, oh nee heute habe ich nicht so einen guten Tag dann gehe ich wieder zurück.
00:11:33: Ja das stimmt.
00:11:34: wenn wir auch wieder bei Arbeitsanalogien sind denke ich gerade wenn man auch als Führungskraft arbeitet es ist wichtig auf diesen Korrektat zu achten und zu gucken wo befinden sich die Leute?
00:11:44: Welchen Kontext haben sie und was sind's auch für Menschen um da wirklich in dieser Mitte zu bleiben und versuchen die keine Ahnung, so Rahmenbedingungen zu schaffen dass sie sich in der Mitte aufhalten können.
00:11:58: Im Job ist das super wenn man privat ist wie du sagst da kann man auch ganz oft sehr sehr weit in der einen Zone sein und es ist nie dann auch gut vielleicht ja.
00:12:08: Es hat ja auch oft was mit äußeren Einflüssen zu tun.
00:12:12: also Rahmenbedingerungen im privaten Bereich ändern sich und dann haben die immer auch ein Einfluss auf alle anderen Bereiche Oder genauso umgekehrt.
00:12:21: Irgendwas im Job ändert sich essentiell, du bekommst jemand Neues als Führungskraft und das funktioniert vielleicht schlechter als mit der vorherigen Person Dann hat es ja auch immer einen Impact auf das gesamte System.
00:12:38: Ja Das glaube ich auch Auf jeden Fall
00:12:41: Naja.
00:12:42: aber letztendlich also ist schön dass Du gerade sagst, dieses Dreizonenmodell spricht Dich eher an.
00:12:48: Ich habe so gedacht naja Modelle sollen ja nur was veranschaulichen und es ist nie das eine oder das andere, sondern es gibt immer irgendwie etwas dazwischen.
00:12:59: Und ich sehe das tatsächlich eher als Orientierung.
00:13:04: vielleicht dass man Dinge besser benennen kann eben weil's irgendein Modell gibt was man zur Orientierung hat?
00:13:10: Ja
00:13:12: Um
00:13:12: es greifbar
00:13:13: zu machen, um sich vor Augen zu führen.
00:13:17: Nicht aus dem Unterbewusstsein zu holen immer so.
00:13:20: Warum leg ich dann die ganze Zeit auf der Couch?
00:13:22: Warum schaffe ich's nicht mal...
00:13:23: Das frag' ich mich allerdings auch!
00:13:24: Ja ist mir klar.
00:13:26: Ich frage dich das nicht.
00:13:29: Nee, aber es ist auch so.
00:13:30: Ich mein gerade wenn man den ganzen Tag als Beispiel Kranzentag am Schreibtisch sitzt und auf die Couch wechselt und dann merkt... Dann so merkt ich fühle mich schlapp und kaputt und hab Rückenschmerzen.
00:13:41: Dann geht's halt auch mal wieder diesen Bewusstsein rauszuholen zu sagen jetzt muss ich was tun.
00:13:46: Und dieses Modell und diese Zwiebel dazu habe ich schon mal gehört.
00:13:51: Habe ich gesehen.
00:13:52: Jetzt kommt mir ins Bewusstsein.
00:13:53: das hilft glaube
00:13:54: ich.
00:13:54: Ich finde es grad eine gute Überleitung dass du sagst Warum überhaupt aufstehen ist so gemütlich?
00:14:01: Ja, es ist tatsächlich eine zentrale Frage.
00:14:04: Warum soll ich denn überhaupt die Komfortzone verlassen?
00:14:08: Also klar wenn man bei diesem drei Zonenmodell bleibt dann kann man sagen ja okay in dieser nächsten Schicht lerne ich was vielleicht noch motivieren.
00:14:17: du hast auch gesagt das positiver besetzt Bei diesen vier Zonen Modell.
00:14:22: oder ja ne da kommt die Angstzone.
00:14:24: warum bleibe ich nicht einfach hier?
00:14:28: Wenn wir diese Analogie von der Couch wieder aufgreifen, wenn ich immer nur auf der Couched sitzen bleibe dann habe ich vielleicht auch irgendwann Rückenschmerzen oder andere körperliche Signale die mir sagen hey steh mal auf.
00:14:42: Du brauchst ein Ausgleich dafür.
00:14:45: und ich glaube das lässt sich tatsächlich auf alle Themen übertragen dass es immer um einen Ausgreich geht.
00:14:56: dass da jeder Mensch ist, ist da verschieden.
00:14:58: Die einen wollen viel lernen und die anderen sind zufrieden mit weniger.
00:15:04: Aber trotzdem ist es glaube ich auf Dauer nicht gut sich gar nichts zu bewegen.
00:15:11: Ja das ist ein schöner Punkt ja.
00:15:16: Es fließt so ein bisschen dazwischen.
00:15:21: Auch Typ Mensch, abhängig glaube ich einfach.
00:15:23: Ob man Lust hat auf viel Veränderung oder auch wenig Veränderungen und beides ist in Ordnung und jeder Typ Mensch muss so sein, da sind wir dabei Ballons zu finden was das richtige Feind ist um sich reinzuhören, welche Richtung es gehen soll oder kann.
00:15:39: Vielleicht passt doch da mit diesen drei Zonen besser weil... Ich kann natürlich, selbst wenn ich super motiviert bin und total viel lernen möchte.
00:15:50: Und ja keine Ahnung mehr Zischfachbücher kauf und was weiß ich fast?
00:15:56: Dann brauche ich trotzdem ja auch so Ruhephasen um das Ganze zu verarbeiten weil es ist ja nicht unendlich diese Kapazität.
00:16:09: und dann komme ich eben schnell in diese Panik.
00:16:12: Das Buch habe ich noch nicht gelesen, das weiß ich noch nie.
00:16:15: Und so ein Stress was man noch alles machen muss oder müsste was man dann schnell glaubt tun zu müssen.
00:16:25: Ja und Infekt wenn man sehr stark in der Wachstumszone oder viel lernt und dazu macht.
00:16:34: wo du das gerade sagst ist bei mir noch diese kognitiven Zusammenhänge, Verknüpfungen.
00:16:39: Die sind dann sehr stark und dann ist manchmal... Also fühle ich mich dann auch manchmal sehr ausgelockt wenn man viel lernt und macht.
00:16:44: Ich meine das sagst du ja auch manchmal.
00:16:46: Ja so eine gewisse Erschöpfung.
00:16:48: Ich finde es so jetzt mal gut.
00:16:49: Genau, genau.
00:16:51: Jetzt einfach nur mal stumpf irgendeine achtziger Jahre Krimiserie gucken.
00:16:55: Ja
00:16:55: genau hier mal Miami Weiß gucken.
00:16:59: Ich wusste dass du das spoilerst!
00:17:03: Ja
00:17:04: okay liebe Hörerinnen Diese Woche war sehr stressig für mich und ich hab' mich dann einfach mal auf die Couch gesetzt, durchgesäbt.
00:17:15: Und dann lief Miami Weiß und ich habe gedacht, ja jetzt irgendeine Stumfe-Achzigerjahresendung.
00:17:21: Ja genau mal!
00:17:22: Stumme-Aachzigerjähresendungen... Einfach mal auf der Couch sitzen, sabbern und überhaupt in der vollen Komfortzone sein oder so richtig?
00:17:30: Nein,
00:17:31: aber ich hab dich gesabbert.
00:17:32: Das weiß ich, ich wollte das nur bildlich sein.
00:17:34: Aber du erzählst das hier.
00:17:36: Nein, hast du nicht?
00:17:36: Ich wollte es nur bildlich veranschaulichen.
00:17:39: Das
00:17:39: wird saugeschnitten sage ich dir.
00:17:40: Nein jetzt nicht!
00:17:41: Ich wollte's nur veranschaulichen.
00:17:43: dass ist auch dann... ...das ist tiefste Komfortzone.
00:17:46: So wirklich am ganz anderen Ende.
00:17:49: Also sagen wir auch immer für mich ist viel Fernseher an gucken nix nachdenken oder noch mehr abschalten in der Komfortzone auf dem Balkon sitzen und oft den blauen Himmel einfach starben und den Vögeln zu gucken, wie sie rumfliegen.
00:18:08: Ja aber das trägt auch dazu bei dass man sich dann auch einfach wieder erholt ein bisschen Energie tankt.
00:18:15: Was würdest du sagen?
00:18:16: Das ist dein Fazit aus der heutigen Folge?
00:18:19: Ja also Fazit ist für mich ja es ist okay auch in der Komfortzone zurückzufallen also so diese Balance zu finden.
00:18:27: man kann am einen endere der Skala oder den Spektrum, aber auch bei anderen.
00:18:34: Und genau brauchst du dich da nicht schlecht fühlen finde ich, das ist vollkommen in Ordnung.
00:18:40: In der Mitte fühlt sich gut an, zu treffen ist nicht immer einfach und in sich hineinhören was braucht man gerade?
00:18:47: Vielleicht auch das Modellnutzen im Kopf haben, ah okay verstehe, das mein Fazit war Steins!
00:18:54: Reflektieren und abwägen Weil ich glaube, dass es einen Unterschied macht ob man sozusagen Träge in dieser Komfortzone verweilt oder ob's eine bewusste Entscheidung ist dazu zu verweilen.
00:19:10: Man könnte jetzt sagen Ergebnis ist doch das gleiche bleibst du in der Komfortzone?
00:19:14: Ja Aber ich glaub tatsächlich Es macht ein unterschied sich aktiv dafür zu entscheiden und auch dieses Abwägen zu sagen Was ist für mich gerade der Schwerpunkt?
00:19:25: Was hat Priorität?
00:19:27: und wenn ich das bewusst entscheide, dann bin ich vielleicht auch bereit einen Schritt zu gehen.
00:19:34: Zu sagen, ah da bin ich es schon sehr unsicher.
00:19:38: Da sind in Anführungsstrichen Schmerzen damit verbunden aber ich mache das trotzdem als mir wichtig oder wichtiger als das andere.
00:19:47: Okay ja also eine Wichtigkeit, Priorität
00:19:51: Genau!
00:19:51: Das ist so mein Take
00:19:53: Cool.
00:19:54: Ja, dann sind wir auch schon wieder am Ende.
00:19:58: und ja das war heute wieder Coffee Chaos Clarity live aus der Komfortzone von der Couch.
00:20:06: Euer Podcast bei dem wir beim Kaffee trinken unser Gedanken chaos sortieren um klar zu finden.
00:20:11: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:20:12: Ciao!
00:20:13: Tschüss.
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