#22 - Wenn Fremde einander wirklich zuhören

Shownotes

Stell dir vor, du wirst mit jemandem verkuppelt, der bei fast jeder Frage komplett anders tickt als du – und ihr sprecht trotzdem über eine Stunde miteinander. Genau das haben wir bei „Deutschland spricht" erlebt, der Initiative von Zeit Online, die Menschen mit möglichst gegensätzlichen Ansichten zusammenbringt.

Wir erzählen, wie unsere Gespräche liefen: Timo live bei einer Podiumsdiskussion im FAZ-Tower, Silvi am Telefon mit ihrem Gesprächspartner. Wir tauschen uns aus, bei welchen Fragen wir selbst unterschiedlicher Meinung waren – von der Arbeitszeit in Deutschland bis zur Frage, ob KI eine Gefahr für die Menschheit ist – und warum diese Gespräche mit völlig Fremden kaum einmal im Konflikt endeten.

Schnappt euch einen Kaffee und hört rein.

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen zur neuen Folge von Koffee, Chaos, Clarity.

00:00:14: All'n Podcast bei dem wir beim Kaffee trinken versuchen das Gedankenkaust zu sortieren und Klarheit zu finden!

00:00:21: Sylvie was hast du heute mitgebracht?

00:00:25: Ja, heute geht es um das Thema Deutschland spricht.

00:00:28: Oh worüber spricht denn Deutschland?

00:00:30: Das finde ich sehr interessant.

00:00:32: Was ist das?

00:00:32: Ähm...das

00:00:34: ist eine Initiative von ZeitOnline Gibt seit... ...zweitausendsehnt.

00:00:40: Und das hat vor zwei Wochen stattgefunden, also man konnte sich im Vorfeld dafür anmelden.

00:00:47: Gab's so ein paar Fragen die man mit jahrein beantwortet hat und es geht darum Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen Die möglichst konträre Ansichten haben.

00:01:00: Also natürlich kann man das nur auf diese kleine Auswahl anfragen.

00:01:04: ich weiß gar nicht mehr ist von glaube ich Sieben, acht Fragen ungefähr.

00:01:13: Genau und das waren diesmal ich glaube es um die zwanzigtausend Leute also bei ganz Deutschland verteilt.

00:01:20: Und ja das Ziel davon ist Polarisierung zu verringern.

00:01:27: Da gibt's auch diverse Studien von der Uni Harwald in Stanford dass sich durch bei diesen Gesprächsteilnehmenden eine signifikante Reduzierung von einer Polarisierung nachweisen ließ.

00:01:45: Und genau, wir haben uns beide dafür angemeldet und haben dabei mitgemacht.

00:01:50: Heute tauschen wir uns aus.

00:01:53: wie waren unsere Erfahrungen mit unseren Gesprächspartnern?

00:01:57: Ich fand das auch ziemlich leichtgewichtig, wie die das gemacht haben.

00:02:00: Du musstest dich jetzt nicht groß irgendwo anmelden.

00:02:02: Du hast den Link bekommen und hast genau die Fragen, die du gerade schon beschrieben hast beantwortet mit Ja-Nein.

00:02:10: Wir haben natürlich auch im Nachhinein festgestellt diese Ja-nein war nicht so einfach.

00:02:15: Es waren auch paar polarisierende Fragen dabei.

00:02:17: wir gehen noch gleich nochmal auf ein paar ein.

00:02:21: Aber das war erstmal aus meiner Sicht einfach Und dann hat man auch das Match zugeordnet bekommen und konnte es dann auch bestätigen.

00:02:31: Genau, also man hat nochmal die Möglichkeit sich umzuentscheiden sozusagen wenn man dann eben ausgelost wird.

00:02:42: Das fand ich auch gut.

00:02:42: Es hat die Einstiegshürde einfach ein bisschen kleiner gemacht.

00:02:45: Ja

00:02:45: auf jeden Fall.

00:02:47: Was würdest du sagen?

00:02:47: Was war deine Motivation dabei mitzumachen?

00:02:50: Meine Motivations.

00:02:54: Ich sehe immer mehr öffentlichen Diskurs, es ist schwierig miteinander ins Gespräch zu kommen.

00:03:00: Da ist eine große Barriere da gerade wenn man unterschiedlicher Meinung ist und das wollte ich durchbrechen.

00:03:08: Ich finde es wichtig dass man miteinander spreche nicht übereinander und Gemeinsamkeiten auch finden kann oder auch Es okay ist wenn wir unterschiedlicher meinung ist das auch mal stehen zu lassen auszuhalten.

00:03:21: ja da wollte ich keine mitmachen.

00:03:24: Okay.

00:03:25: Bei dir?

00:03:25: Wie war's da?

00:03:27: Ja, ich war neugierig und habe mich erinnert, dass in dieser Corona-Zeit hatten wir auch so eine Zufallsbegegnung mit, ja man kann schon sagen, Corona Leugnen...

00:03:42: So hat es zumindest für uns ausgebildet im Gespräch!

00:03:46: Es waren auch, ich würde sagen nahe an Verschwörungstheorien.

00:03:51: Aber was ich an dem Gespräch interessant fand, war ... Also keiner hat versucht den anderen irgendwie von dem eigenen zu überzeugen.

00:04:02: Sondern es wurde auch nicht irgendwie emotional hitzig oder so was, was man jetzt vielleicht direkt vermuten würde.

00:04:10: Und ich hab damals gedacht, schade eigentlich, dass solche Gespräche, das man da gar nicht so oft die Gelegenheit dazu hat weil mich interessiert einfach die Motivation.

00:04:24: Also, mir geht es weniger darum... Ich denke ja man nähert sich an oder so sondern einfach.

00:04:33: ich glaube wenn man nicht miteinander spricht dann erfährt man halt auch nichts über die Motivaion oder warum Menschen das eine glauben und andere das andere.

00:04:45: Ja und das bringt einem halt auch nicht näher.

00:04:48: also ich war hauptsächlich Neugierig, war aber auch ein bisschen unsicher.

00:04:57: Also im Sinne von okay was ist das jetzt für einen Mensch der mir dazu gelost wird?

00:05:02: Weil das Ziel war ja schon ein Match zu bekommen jemanden der räumlich eher näher ist so dass man sich auch tatsächlich physisch treffen kann und aber gleichzeitig mit möglichst abweichenden Ansichten, also von den sieben oder acht Fragen sind dann halt sechs unterschiedlich beantwortet.

00:05:28: Genau und das ist glaube ich auch noch mal wichtig zu sagen da gab es ja und nein aber man konnte auch Text ausfüllen, dass man ein bisschen gesehen hat was die Leute dazu geschrieben haben.

00:05:38: Stimmt!

00:05:38: Das waren diese Initial-Fragen wo Sie einmal gefragt haben was machen sie beruflich?

00:05:43: Ja Genau.

00:05:45: Was stimmt sie zuversichtlich und was macht ihnen Sorgen?

00:05:48: Ja, genau.

00:05:48: Und da hat man dann auch schon mal so einen Eindruck ein bisschen bekommen.

00:05:52: Weil wir hatten ja dann auch vorher... Du hast es ja dann gesehen, du hast die andere Person geschrieben hat und man konnte sich dafür entscheiden.

00:06:00: Das habe ich auch gedacht.

00:06:02: Es hat auch noch einmal manchmal ein bisschen unsicher gemacht.

00:06:06: Je nachdem was da kam oder wie's gelesen wurde, weil geschriebene Kommunikation ist ja auch nochmal etwas anders.

00:06:13: Und genau, hat die unsicherheit... Ich weiß nicht ob es verstärkt hat aber auch noch mal so gedacht.

00:06:18: Oh ja will ich mich da mit der Person auch treffen oder auch nicht?

00:06:21: Das ist halt dann nochmal zur Entscheidung irgendwie beitragen dieser Faktor.

00:06:25: Was sich gut fand an dem Format das es ja auch so eine Art Leidfaden gab mit hey lass doch ausreden versucht offen zu sein auch wenn den anderen Perspektive da drauf habt, aber auch so ein paar sicherheitsrelevante Sachen.

00:06:43: Also ladet die Leute nicht gleich Zeug nach Hause ein sondern trefft euch in einem öffentlichen Ort und es haben ja auch mehrere ich glaube Sponsoren sind das dann auch in mehreren Städten Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und da hattest du ja das Glück An einer besonderen Veranstaltung teilzunehmen.

00:07:05: Ja, die ich gleich drauf einvollte.

00:07:06: noch einen Punkt dazu sagen, was du eben gesagt hast mit dem Zuhören so'n kleiner Ideenleitfaden dazugegeben und ich finde das hat mir auch... Das hat mal gemerkt, dass sich die Leute das auch also mit denen wir gesprochen haben, finde ich.

00:07:23: Was hat man gemerkt?

00:07:24: Dass sie dann auch auf zuhören, nur du hattest jetzt auch glaube ich nochmal gesagt aufgenommen von den Gesagten.

00:07:31: Wir erleben ja auch immer seltener.

00:07:35: Also aus dem, was ich wahrnehme so rundherum mit den Menschen ist es sehr selten dass man zugehört bekommt und das es Leute auch aufnehmen und wiedergeben.

00:07:45: Ja ich habe mich tatsächlich gefragt liegt es nicht vielleicht auch eher daran Dass wenn man sich da anmeldet Man einfach schon mit einer gewissen Grundhaltung Vielleicht hingeht?

00:07:58: also dass So Ich sag jetzt mal ganz extremer.

00:08:04: Sich da vielleicht auch gar nicht für anmelden?

00:08:07: Ja, vielleicht auch Gar nicht dann den Link dazu kriegen oder auch Werbung ist das falsche Wort.

00:08:16: oder wenn man über die Zeit ist es gelaufen und die Frankfurter Rundschau Ähm ... Nee, Frankfurt wurde allgemeine Zeitung.

00:08:27: Ich war ja im FFZ-Tower, da konnten wir uns dann auch treffen und gingen gleich noch mal drauf ein.

00:08:33: Aber es ist was du sagst, ich glaub das erreicht nicht ganz so viele die dann komplett anders denken.

00:08:38: Stimmt!

00:08:39: Man hat schon gemerkt dass da wohlwollende Leute, was ja auch gut ist aber mit relativ ähnlichen

00:08:47: Ansichten.

00:08:47: Komplett anders vielleicht schon zu bestimmten Themen?

00:08:51: Aber einfach eine ähnliche Grundhaltung.

00:08:55: Also, dass man fremden Menschen ging oder generell anderen Menschen gegenüber in einer gewissen Höflichkeit an den Tag legt und einen gewissen Respekt

00:09:06: auf jeden Fall Ja.

00:09:08: aber genau ich war im FAZ Tower Und du Du hast telefoniert, ne?

00:09:14: Genau.

00:09:14: Ich hab mit meinem Gesprächspartner telefoniert weil tatsächlich war er an dem Wochenende dann doch nicht in Rhein-Main unterwegs.

00:09:24: Das hat aber auch gepasst.

00:09:26: also das hatte so den Vorteil.

00:09:28: okay ich musste jetzt nirgendwo hin man muss nicht lange was ausmachen sondern wir haben es halt auf eine Zeit geeinigt und that's it.

00:09:37: Ja, aber im Nachhinein was du dann erzählt hast, habe ich gedacht, oh Mensch das wäre schon auch cool gewesen.

00:09:42: Ja, das hätte auf jeden Fall gefallen da bin ich mir ziemlich sicher.

00:09:47: vor Ort dem FAZ Tower so auch nicht.

00:09:51: jeden Tag hatten wir dann die ganzen Leute die da auch zu deutschland spricht sich angemeldet hat und vor Ort plus eine Podiumsdiskussion ab noch ne ganze Stunde mit Moderation Ein Intro von einer der Herausgeber, von Karsten Knopp.

00:10:11: Plus ein sehr gemischtes Podium wie ich fand.

00:10:15: Man hatte zum Beispiel den Chef von Sanofi.

00:10:20: Ein Arbeitsdirektor da, der in Frankfurt Sanofii betreut mit six tausend fünfhundert Mitarbeitern die er dafür hat.

00:10:28: Dann hatte man eine angehende Hebamme, die in der Ausbildung für die Hebamme war, dann hatte man den Chef Volkswirt der KfW.

00:10:43: Dann von der Caritas, die Direktorin aus Frankfurt und zum Schluss noch eine Richterin, die in Rente war.

00:10:52: Und worum ging es bei dieser Podiumsdiskussion?

00:10:54: Waren das so die gleichen Fragen, die wir auch ausgefüllt haben?

00:10:57: Genau, also es ging einmal um die gleichen Fragen.

00:11:00: Die haben zwei Fragen da besprochen, arbeiten die Deutschen zu wenig?

00:11:05: Das war der erste Frage.

00:11:07: und braucht Deutschland mehr Zuwanderung?

00:11:12: Ah ne genau Anlass war die Frage Entschuldigung hat Deutschland so viel Zuwänderungen?

00:11:17: das war die frage Und sie sind praktisch über die erste Frage eingestiegen dass die Deutschen so wenig arbeiten.

00:11:24: Und da wirklich sehr viel.

00:11:25: und das sieht man immer wieder, die Frage war polarisierend.

00:11:27: Und wir konnten mit Ja und Nein antworten aber es greift halt ultra zu kurz muss man ganz klar sagen.

00:11:35: weil ja was heißt denn überhaupt Arbeit?

00:11:39: Ja bezahlte

00:11:40: Arbeit.

00:11:41: Ich

00:11:41: wollte gerade sagen wahrscheinlich geht's um bezahlter Lohnarbeit nicht um Ehrenamt, nicht um Kerarbeit.

00:11:48: Genau wie ist dann der Arbeitsbegriff definiert?

00:11:50: Das kam zur Sprache, das gab auch eine spannende Diskussion.

00:11:56: Dann ist die Zusammensetzung, wie viele Leute arbeiten denn in Teilzeit?

00:12:00: Welche Menschengruppen betrifft es auch da?

00:12:03: Teilzeit mehr Frauen.

00:12:04: Dadurch haben wir sehr vielen hohen Frauenanteile in Arbeit zum Beispiel.

00:12:09: und dann Chef Volks führt auch noch mal ein paar Einblicke rundherum in der Welt, wie z.B.

00:12:17: in den USA, haben anfangs nur zehn Tage Urlaub.

00:12:22: natürlich arbeiten die stundenweise einfach auch mehr.

00:12:26: Oder auch wie in anderen Ländern, die weniger Urlaub haben hat er gesagt, der wäre natürlich froh wenn die mehr urlaub hätten dann würde sich diese arbeitszeit angleichen.

00:12:35: aber das war auch nochmal ein blick über den tellerrand über die globale situation und In dem vergleich arbeiten wir in deutschland weniger als andere.

00:12:45: ja.

00:12:46: also Ich finde, was dabei gerade schon rauskommt ist halt das es immer auch eine Frage des Kontextes ist.

00:12:53: Weil dieses... Also grade bei der Frage arbeiten die Deutschen zu wenig.

00:13:02: ich finde suggeriert schon ein Stück weit die Antwort ja und und es suggerieren auch als wäre das so ne freie Entscheidung.

00:13:17: Also wie März das auch mal genannt hat, was Lifestyle Teilzeit oder so irgendso ein Begriff hat er benutzt.

00:13:26: Aber tatsächlich ob jemand Teilzeit arbeitet hat ja viel mit den Rahmenbedingungen zu tun und ich denke jetzt gerade an Familien mit kleinen Kindern wenn du keine Ganztagsbetreuung sicherstellen kannst oder was weiß ich wohin fahren muss um das Kind irgendwie abzugeben dann ist es ja keine Frage, ob du Teilzeit oder Vollzeit arbeiten willst.

00:13:50: Wenn die Kinderbetreuung einfach nicht sichergestellt ist und deswegen finde ich das wichtig da auch auf den Kontext zu gucken.

00:13:59: Und nicht irgendwie davon auszugehen alle, die nicht vollzeit arbeiten.

00:14:03: Die wollen halt nachmittags lieber Kaffee trinken gehen.

00:14:06: Genau!

00:14:06: So wird's ja dargestellt und das ist halt einfach grundlegend falsch.

00:14:10: Das hat auch schön die Richterin in Rente Die hat sich auch ihren Beruf nach Hause gesucht.

00:14:16: Weil da waren eigentlich alle Modelle möglich im Richter-Kontext und da hat sie auch gesagt, sie hatte dann mit Kindern fünfzig Prozent, vielleicht noch andere Kerbe bei fünfzig, neunzig Prozent und dann auch wieder komplett wenn es dann halt wieder möglich war und so konnte sie halt weiter arbeiten und wird durchgehend angepasst an die Lebenssituation.

00:14:42: Und sie sagt auch, dass auch viele Frauen jetzt nachfolgen an den Beruf.

00:14:46: Sich danach das auch aussuchen wie es mit der Realität halt auch einfach vereinbar ist.

00:14:52: Ja und das ist ja was da kannst du nicht in reinen Ländervergleich ziehen wer hat wieviel Urlaubstage und wer hat viel Wochenarbeitszeit sondern das ist auch eine Frage der Rahmenbedingungen.

00:15:05: Ja also der Chef von Sanofi hat dann auch noch mal gesagt Die haben eine super viele unterschiedliche Abteilung, Verwaltung hat auch ein komplettes Teilzeitmodell von bis.

00:15:14: Produktionen die haben Schichtbetrieb da geht das zum Beispiel nicht

00:15:18: und

00:15:19: Das sind aber auch Menschen die halt wirklich das gucken müssen wie es mit der Familie vereinbaren.

00:15:24: also die haben dann schicht betriebt drei schichten oder was Und gucken Wie das funktioniert ist ja auch okay.

00:15:32: wenn das dann bei so einer Arbeit nicht geht Und man kann und warum sollte man jetzt dann auch die Leute, die in der Verwaltung arbeiten sollen?

00:15:40: Ja hier ihr arbeitet auch durchgängig.

00:15:43: Es gibt keinen Teil seitdem die Produktion haben das auch nicht.

00:15:46: Das funktioniert ja nicht.

00:15:47: der Vergleich.

00:15:47: Warum soll es denn direkt miteinander verglichen werden nur weil der eine ist da von der andere nicht?

00:15:52: Es geht halt einfach nicht.

00:15:53: Ist aber auch okay!

00:15:55: Und es kann auch ein entscheidender Webbewerbsvorteil sein diese Punkte anzubieten Weil natürlich auch geguckt wird bietet das die Firma.

00:16:07: Das ist ein hoher Pultfaktor, finde ich für Firmen aus meiner Sicht.

00:16:16: Ja!

00:16:16: Das war auf jeden Fall eine sehr spannende Diskussion und das hätte ihr gefallen.

00:16:20: Das fand ich sehr gut.

00:16:24: Wir haben ja so in Vorbereitung auf die Folge auch mal geguckt wo wir beide verschieden geantwortet haben Und das war zum Beispiel die Frage ist künstliche Intelligenz einer Gefahr für die Menschheit?

00:16:40: Ich sage ja, du sagst nein.

00:16:42: Genau!

00:16:44: In der jetzigen, das ist immer auch wieder ganz viel bei Kontext.

00:16:48: KI so wie wir es heute kennen in der jätzlichen Form Das ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.

00:16:54: Simpel und ergreifend.

00:16:56: Das ist nicht wie bei jemand SkyNet Terminator geguckt Und das Ding entwickelt ein Bewusstsein und macht eine Analyse, ja die Menschen sind schlecht.

00:17:06: Ich muss dir ausrotten!

00:17:07: Das ist die Heilung.

00:17:09: So funktioniert es ja nicht.

00:17:10: Okay und deswegen hast du's mit Nein beantwortet?

00:17:12: Deswegen

00:17:12: habe ich mit Nein verantwortet.

00:17:14: Vielleicht würde meine Antwort auch nochmal anders aussehen wenn die Rechenleistungen heutzutage noch mal höher werden.

00:17:21: also so Quanten Computing erhöht nochmal massiv die Möglichkeit zu rechnen.

00:17:31: Im Gegensatz zur Heute, deswegen wenn diese ganzen Rechenzentren gebaut weil es halt einfach viel Rechenpower kostet.

00:17:37: aber wenn das mal kommt könnte sein dass ich meine Antwort nochmal anders wähle.

00:17:41: Aber so wie es mir jetzt anguckt Beziehungsweise auch So wie wir auch schon vorher gesagt hatten Atomspaltung an sich ist nichts schlechtes.

00:17:51: Es kommt natürlich drauf an wie man es

00:17:53: nutzt.

00:17:54: Genau

00:17:55: und das ist bei KI genauso da wird es auch der Mensch oder genau die Menschen, die da vorsetzen und dieses nutzen.

00:18:02: Danach entscheidet sich ob KI gut oder schlecht ist oder was damit gemacht wird?

00:18:07: Das teile ich nicht ganz weil um dein Beispiel mit der Atomspaltung nochmal aufzugreifen das es ja ein etwas naturwissenschaftliches während halt die KI ja schon vor Menschen gemacht.

00:18:29: Also ein Mensch hat die ja aufgesetzt und mit Daten gefüttert.

00:18:35: Also natürlich nicht nur einer, sondern mehrere.

00:18:38: Aber allein dadurch ist es kein naturwissenschaftliches Gesetz.

00:18:44: Hätten's andere Menschen aufgesetzt?

00:18:47: Und das sieht man jetzt auch bei... Ist es ein amerikanisches Unternehmen was dahinter steckt oder ist es ein chinesisches?

00:18:55: Es gibt manche Informationen in dem chinesischen LLM Da kriegst du keine Antwort drauf, weil es eben damit gar nicht gefüttert wurde.

00:19:06: Also das ist schon mal für mich der Unterschied und also ich habe's mit Ja beantwortet.

00:19:13: Klar ist die KI selbst nicht das Problem sondern immer der Mensch, der sie nutzt bedient, fütternt.

00:19:25: Deswegen habe ich eindeutig mit Ja beantwortet, weil es ist auf jeden Fall eine Riesenschance.

00:19:33: Super viel was damit möglich wird.

00:19:37: Gleichzeitig kommt der Staat nicht hinterher Sachen zu regulieren oder ... Alles, was jetzt gerade mit Deepfakes und sonstwas läuft auch irgendwie zu ahnten.

00:19:59: Da fehlen halt die entsprechenden Gesetze.

00:20:02: Und das wird einfach noch ein bisschen dauern, bis sich das einpendelt.

00:20:07: Ja beziehungsweise es wird einen Moment geben wo richtig Scheiße passiert.

00:20:13: Ich muss mal einfach sagen... Auch mit KI?

00:20:15: Auf individueller

00:20:16: Ebene tut's das ja schon!

00:20:18: Genau Einmal da aber auch Internetausfälle, Angriffe.

00:20:23: Das wird immer mehr und das lässt sich nicht verhindern.

00:20:28: Auch der technische Fortschritt lässt sich nichts verhindert.

00:20:32: Und ich glaube tatsächlich auch es ist insofern eine Gefahr dass man vielleicht auch ein bisschen verblödet.

00:20:41: also im Sinne von wenn ich jetzt so vergleiche du hast im Auto einen Navi Ja, früher hattest du halt dein Straßenatlas im Auto liegen oder hast dir irgendwie den Weg beschreiben lassen und dann war die Erklärung hier an der Tankstelle links.

00:20:57: Und dann die dritte Straße rechts oder so.

00:21:01: Cool dass man das heute nicht mehr braucht aber du achtest halt auch weniger auf deine Umgebung um dann zum Beispiel wieder zurückzufinden oder so.

00:21:10: ah wie war das nochmal?

00:21:11: ja?

00:21:11: Hier bin ich vorher abgebogen merkt sich ja kaum noch jemand, muss man auch nicht.

00:21:18: Und jetzt ist in dem Fall kann man sagen ah es doch gar nicht so schlimm.

00:21:22: aber du hast das auch gerade schon angesprochen die KI ist ja nichts anderes als eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und insofern ist der Begriff auch irreführend weil es ist keine Intelligenz sondern es ist eine möglichen Abweichungen, je nachdem was auch die Datengrundlage hergibt.

00:21:45: Und da darf man nicht vergessen auch ab und zu mal kritisch nachzufragen oder nicht alles für bare Münze zu nehmen.

00:21:54: Ja ist das Wichtigste!

00:21:56: Aber also auch ein anderes Beispiel wo Taschenrechner... Das hatte ich auch mit meiner Gesprächspartnerin vor Ort.

00:22:07: Das ist dann halt ein Ersatz, K.I.

00:22:08: wird das auch was okayes?

00:22:11: Das wird einfach nur Wissen gebündelt und Taschenrechner auch, was man früher per Hand ausgerechnet hat, hat dann die Maschine gekonnt... Ja!

00:22:22: Und es wird so weitergehen mit K. I. Und wie gesagt sind wir wieder bei den Punkten, glaube ich, die Menschen für sich beantworten können, kritisch hinterfragen, auch wenn der empathisch sein zuhören Wiedergeben Sachen einordnen und ja, da ist glaube ich die Hoffnung das wird die Maschine oder auch der Programmkoden hier hinkriegen.

00:22:47: Wahrscheinlich sehr gut nachahmen können aber nicht komplett hinkregen.

00:22:52: Gab es bei euch irgendeine Frage wo ihr so gar nicht euch annähern konntet?

00:23:01: Eigentlich nicht!

00:23:03: Wir hatten bei vielen Fragen sehr, sehr ähnliche Ansichten.

00:23:09: Beziehungsweise ... Ah was ich ... Ja spannende Perspektive mit hat Deutschland zu viel Zuwanderung.

00:23:18: Da waren wir auch unterschiedlicher Meinung aber aus verschiedenen Punkten.

00:23:22: das fand ich interessant.

00:23:25: Ich habe gesagt nein weil ich einfach die die unterschiedlichen Herkünfte bereichern finde, ne?

00:23:33: Weil ich sage davon Kann man sich was abgucken, gerne das mit reinnehmen und dann nicht so immer in meinem Saft bleiben will.

00:23:42: Weil ich das einfach super mag.

00:23:45: Verschiedenen Menschen zu reden und zu sprechen und denen ihre Erlebnisse zu hören, wenn mich das begeistert.

00:23:52: Das war bei meiner Gegenüber auch so aber sie hat Nein gesagt weil Sie glaubt oder die Meinung war dass die Gesellschaft davon überfordert ist?

00:24:05: Und sie beobachtet das auch in vielen Gruppen, also dass es so Inselbildung gibt.

00:24:10: Dass die verschiedenen zugewanderten Menschen sich in Gruppen aufteilen und dann unter Sicht bleiben.

00:24:17: Also in verschiedenen Gemeinden und dann halt dieses Profitieren durchmischen oder miteinander reden gar nicht mehr stattfindet.

00:24:29: Und dadurch, dass das erst mal jetzt in dem Zustand gelöst werden muss oder beziehungsweise Lösungen dafür gefunden werden muss bevor es noch mehr wird und sich dann noch mehr zersplittert in einzelner Gruppen.

00:24:39: Das war ihre Begründung.

00:24:43: Ja da weiß ich auch nicht ob ich dem im Nachhinein zustimmen würde.

00:24:47: Ich sehe das ja Aber weiss ich auch Nicht Ob ich da... also ich will meine Antwort nicht ändern.

00:24:57: Ja indische Themen hatten wir auch dass wir Fragen unterschiedlich beantwortet haben, weil es unterschiedliche Perspektiven drauf gibt.

00:25:07: Also gar nicht mal gegensätzliche Meinungen sondern einfach nur aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet und das war auf jeden Fall interessant.

00:25:19: so wie geht jemand ganz anderes an so eine Frage ran?

00:25:27: Und ja und wir haben auch festgestellt Eigentlich alle fragen, nicht mit Ja oder Nein zu beantworten.

00:25:34: Sondern ja oder nein ist immer nur eine Tendenz aus dieser Momentaufnahme heraus.

00:25:40: So das was man am ersten oder als erstes damit assoziiert und dass es einfach ganz viel dazwischen gibt.

00:25:53: Wir hatten auch kein Thema wo wir uns jetzt gar nicht ernähren konnten.

00:25:59: Ich glaub die Fragen waren halt auch einfach provokativ gestellt, um da auch ins Gespräch zu kommen.

00:26:04: Weil auch glaube ich... Man kann auch mal eine Frage provokativ sein, die mit ja und nein ist.

00:26:11: Und dann tauschen wir sich halt darüber aus!

00:26:13: Du hast im Nachhinein gesagt, deine Gesprächspartnerin war schon fast enttäuscht, dass es nicht so ein bisschen Reibung gab?

00:26:21: Wagst du

00:26:21: dazu noch was

00:26:22: sagen?!

00:26:22: Ja, wir haben uns dann wirklich relativ schnell angenähert, das fand ... Dann stundenfünfvierzig Minuten oder dreißig.

00:26:31: die Zeit verging wie im Flügel.

00:26:33: Wir haben die Fragen wirklich sukzessive durchgegangen und waren dann relativ... Jeder hat den Punkt des anderen gesehen, das war nicht so ein Ein- und drauf bahan und so richtig Konflikt behaftet.

00:26:47: Und ich glaube es hätte sie sich gewünscht, verstehe ich auch.

00:26:50: Da kann man ja auch viel dazu lernen.

00:26:52: aber das hatten wir nicht.

00:26:53: und da hat sie gesagt, da war sie enttäuscht.

00:26:55: War ich enttäuscht?

00:26:57: Nee, ich hab auch noch mal viele Blickwinkel gesehen und es war ein entspanntes Gespräch.

00:27:04: So sich das Konflikt aufgeladene kann auch gut sein aber es kostet halt deutlich mehr Energie.

00:27:09: Obwohl weiß ich nicht ob das Energiekostet ist kommt drauf an.

00:27:13: Ich will ja den Gegenüber nicht überzeugen Aber man muss sich dann mehr konzentrieren zuzuhören Und die Sachen vielleicht auch wiederzugeben und einzuordnen.

00:27:21: Ja gut, wenn wir jetzt wieder in dieses Gespräch mit diesen Corona-Leugnern denken Dann waren das ja wirklich gegensätzliche Ansichten.

00:27:32: Ja!

00:27:35: Und trotzdem war es nicht konfliktbehaftet.

00:27:40: Nee, das stimmt.

00:27:41: Würden wir das Gespräch anders finden oder wäre das anders verläuft?

00:27:43: Wenn man heute noch mal drauf blickt und die wieder treffen würden...

00:27:46: Also ich würde dich schonmal nicht wiedererkennen.

00:27:48: Ja gut, ich auch nicht.

00:27:49: aber stelle diese Situation nochmal vor so mit dem Wissen was wir jetzt haben oder mit dem Erfahrung aus Deutschland spricht.

00:27:57: Nee, glaub ich nicht.

00:27:58: Hm.

00:27:59: Ja, glaub auch nicht.

00:28:00: Weil ich glaube einfach an dem Abend war auch grundsätzlich die Bereitschaft da ...

00:28:06: Eine Offenheit hat man schon gespürt.

00:28:07: Genau!

00:28:09: Und keiner hat irgendwie einen verurteilt.

00:28:10: ne so?

00:28:11: Genau

00:28:11: es war keinen Verurteil, kein... Ich muss den jetzt überzeugen.

00:28:16: ähm ja also ich fand's durchweg interessant weil Ja, ich kenne sonst niemanden.

00:28:25: Der halt zum Beispiel war ja auch die Sache, wir zahlen nicht mit Karten nur mit Bargeld.

00:28:31: Warum?

00:28:33: Auch Sorge vor Überwachung.

00:28:38: Ich erinnere mich, dass er ein ganz, ganz altes Handy hatte was wirklich nur SMS kann und telefonieren.

00:28:46: So einen Knochen!

00:28:50: Und das...ja, das war irgendwie so okay krass.

00:28:53: Hat dich bis dahin halt keine Berührung mit?

00:28:57: Ja, ich auch nicht.

00:28:58: Das war glaube ich eher so eine Art Faszination.

00:29:03: Ja das auch!

00:29:04: Aber es war ein echt sehr schönes Gespräch und sein neues Gespräch muss man echt sagen.

00:29:11: Und vielleicht ist das so... Auch was sich daraus mitnehmen dass eigentlich also dass es zum Beispiel im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis mit Sicherheit auch ganz viele Menschen gibt, die diese Fragen anders beantworten würden als ich.

00:29:28: Meistens kommt man aber nicht auf diese Themen weil man vielleicht andere Schnittstellen hat oder sich auch nicht die Zeit nimmt jetzt irgendwie so was mal durch zu diskutieren

00:29:40: Oder dann auch Angst hat vor solchen Fragen im Freundeskreis oder auch Familie.

00:29:45: Das wird ja auch totgeschwiegen und deswegen ist das so ein wertvolles Format eigentlich.

00:29:51: Gleichzeitig fand ich, ich glaube es ist so ein menschliches Bedürfnis dass man die Verbindung sucht und gar nicht den Stress.

00:30:02: Und dass das dazu führt... wenn man solche Gelegenheiten hat, dass man sich dazu austauscht und zuhört.

00:30:09: Und auch neugierig ist, wie kommt die andere Person zur gegensätzlichen Annahme?

00:30:17: Wie ich...

00:30:17: Ja!

00:30:19: Weil da kann man auf jeden Fall sehr viel dazulernen.

00:30:22: Auch wenn man nicht der gleichen Meinung ist.

00:30:24: Das ist ja auch okay, das ist ja eine Erkenntnis.

00:30:29: Würdest du sagen, was zufrieden mit dem Gespräch?

00:30:32: Ja, sehr.

00:30:32: Also ich war sehr zufrieden.

00:30:34: Es war auch toll da vor Ort zu sein, das gemacht zu haben.

00:30:38: Deswegen vielen Dank dass du uns auf die Idee dazu gebracht hast.

00:30:42: Dass es angezettet hat?

00:30:43: Ja genau!

00:30:44: Ja doch, das war aber sehr wertvoll ja.

00:30:47: Fand ich sehr gut.

00:30:48: Hab auch ein paar andere Perspektiven kennengelernt.

00:30:51: nochmal und würde es auch jederzeit wieder machen.

00:30:57: Das würdest du sagen

00:30:59: Ja, ich war mit dem Gespräch auch zufrieden.

00:31:01: Ich war ja am Anfang so ein bisschen skeptisch weil mein Gesprächspartner hatte bei diesen Fragen was stimmt sie zuversichtlich und was bereitet ihr Sorgen?

00:31:15: Was stimmt euch zuversichtig?

00:31:17: hat er gar nicht beantwortet sondern war das schon voll im Rent-Mode.

00:31:20: also hat eigentlich was stimmt ihn nicht zuversichtlich eher beantwortete.

00:31:27: Und dann dachte ich schon so, oh in was für eine Stimmung war der Ruhl also das ausgefüllt hat.

00:31:34: Aber das war ja dann im Gespräch, war das durchweg angenehm.

00:31:39: Also auch gar keine Situation wo ich so irgendwie dachte, weiß ich nicht Begrifflichkeiten oder so die ich jetzt grenzwertig finden würde, gar nichts in der Art.

00:31:53: Ja und was ich ja mal gedacht habe, also das Telefonat.

00:31:55: Das war okay.

00:31:56: Es war eine gute Alternative.

00:32:01: Aber dass sich das glaube ich mit der Podiumsdiskussion auch sehr interessant gefunden hat... ...und dass wenn ich nochmal daran teilnehme, dass ich dann vielleicht auch eher sage, ja ok, wenn wir sowas nicht machen können, dann lassen wir es!

00:32:15: Weil irgendwie dann ist es, muss ich ehrlich sagen, es ist mir nicht wichtig genug.

00:32:23: Und würdest du mit deiner Gesprächspartnerin Kontakt bleiben wollen?

00:32:28: Ja, finde ich schon.

00:32:29: Ich fand es sehr interessant was sie so insgesamt macht und was die Meinung war... ...und wie sie die Welt sieht.

00:32:35: Definitiv!

00:32:36: Zumal raus aus der eigenen Bubble.

00:32:39: Aus der

00:32:39: eigenen bubble, aber ja genau.

00:32:41: Und auch nochmal verschiedene andere Sachen, die sie macht, die ich interessant find', die ich gut find'.

00:32:48: Die Person hat auch, mit der ich gesprochen hab Das hat sie gesagt, als Beispiel ist fand ich toll.

00:32:55: Auch was heute fehlt sich sehr viel organisiert in ehrenamtlichen Vereinen.

00:32:59: oder auch hat sie erzählt dass es damals da bei ihr wo sie herkommt keine Essensversorgung für Kinder im Hortgab und das hat sie vor mehr als... Ich weiß nicht die Zahl vielleicht zwanzig Jahren zusammen mit Eltern organisiert.

00:33:15: Was brauchen wir?

00:33:17: Was machen wir zusammen?

00:33:18: dann hat sie das auf die Beine gestellt.

00:33:21: Und ja, gibt's immer noch.

00:33:23: Und es wird überrannt und die Leute lieben das Ja?

00:33:26: Das war ein tolles Beispiel einfach wie man sich zusammen in einer Gesellschaft organisieren kann dass was funktioniert.

00:33:33: Ja!

00:33:33: Und du?

00:33:35: Ähm... Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund dafür.

00:33:40: Also es gab jetzt in dem Gespräch.

00:33:42: wir haben ungefähr eineinhalb Stunden geredet Was ja schon total lang ist.

00:33:46: Ich weiß nicht, ich fand das letzte Mal so lange telefoniert hab.

00:33:49: Wahrscheinlich nur mit meiner Schwester oder mit meiner Nächte?

00:33:56: Ja, also es gab jetzt nichts, wo ich gesagt hätte, oh ja da möchte ich unbedingt mehr erfahren und irgendwie nochmal mit ihm sprechen oder so.

00:34:08: Sondern es war eher ein gutes Gespräch.

00:34:11: Punkt!

00:34:12: Bist doch auch sehr gut.

00:34:16: Genau.

00:34:17: Ich habe auch mal nachgeguckt auf der Seite von ZeitOnline, ja es passt jetzt zu unseren Antworten.

00:34:25: Neunzig Prozent sind mit ihrem Gespräch zufrieden und würden wieder daran teilnehmen.

00:34:30: Okay

00:34:31: cool!

00:34:31: Sechzig Prozent würden mit dem Gesprächspartner oder ihre Gesprächspartnerinnen Kontakt bleiben wollen?

00:34:40: Das passt ja auch.

00:34:41: Du sagst, ich sag nein und es ist ein bisschen mehr als die Hälfte, die das zusagt?

00:34:47: Genau!

00:34:47: Und wir hatten eben so das Thema mit den verschiedenen Perspektiven beleuchten.

00:34:54: da sagen fünfundfünfzig Prozent dass ihr Partner ein überzeugendes Argument zu einer oder mehreren der Diskussionsfragen vorgebracht hat.

00:35:03: Also dann kann man sagen... Gut die Hälfte nimmt auch tatsächlich einen Denkanstoß aus den Gesprächen mit.

00:35:09: Hab ich auf jeden Fall, das kann ich sagen.

00:35:12: Ja?

00:35:13: Spannend!

00:35:15: Gibt es noch irgendwas was du so für dich mitgenommen hast?

00:35:18: Nee, ich find's... also ja, so Aktionen sind wichtig um da auch echt ins Gespräch zu kommen mit Leuten zu reden, mit denen man sonst nicht redet weil sonst bleibt jeder unter sich und ist sozial ein Mädchen und Internet.

00:35:34: Das verstärkt es auch noch, dass man nicht mehr miteinander redet.

00:35:37: Es ist schon ein wichtiger gesellschaftlicher Fakt wie man den begegnen kann.

00:35:46: Ich will mich davon nicht ausnehmen.

00:35:47: Ja ich mache natürlich auch gerne hier am Handy und auch im Internet diesen tolles Medium Und fütter zu das man sich vielleicht auch ein bisschen zurückzieht.

00:35:56: Aber solche Aktionen brauchst du aber noch mehr.

00:35:59: irgendwie aus politischer Sicht aus meiner Sicht Da fehlt was.

00:36:05: Ja, ich weiß gar nicht mehr wie ich darauf aufmerksam geworden bin.

00:36:07: Ich habe nur gesehen so richtig beworben wurde das Format nicht und Das finde ich eigentlich schade weil ich ja wieder spreche so ein bisschen.

00:36:18: ich finde schon dass Menschen miteinander reden Aber eben meistens mit denen die sie bestätigen.

00:36:26: Also dass man über das redet über Themen spricht die alle anderen genauso sehen oder nur so ein bisschen abweich, aber ist halt schön unkritisch.

00:36:37: Wir haben Konfliktsverlernt ja?

00:36:39: Ja das ist eigentlich die eine Fehlannahme dass es immer gleich ein Konflikt sein muss wenn's keine Bestätigung ist sondern ich finde das haben für mich diese Gespräche gezeigt dass es einfach nur komplett verschiedene Blickwinkel gibt und dass wir ja durch den Austausch auch feststellen wir teilen gegenseitig die Blickwinke Wir hatten nur zuerst in anderen.

00:37:06: Also eigentlich, wenn wir diese Fragen ein bisschen länger nachdenken, dann fallen uns ja auch verschiedene Perspektiven dazu ein.

00:37:14: Ja es geht um Akzeptanz auch und... Und

00:37:15: deswegen hat man nicht gleich einen Konflikt, nur weil jemand aus einer anderen Richtung drauf guckt?

00:37:20: Doch kann man ja schon haben!

00:37:21: Aber das ist auch okay, das auszuhalten.

00:37:23: Es geht eher so darum wie man heute miteinander redet, bist du nicht für mich oder gegen mich?

00:37:29: Darum geht's eigentlich.

00:37:30: Ein Konflik an sich ist nichts Schlechtes Kann auch gut sein.

00:37:35: Genau.

00:37:35: Ja,

00:37:36: super!

00:37:37: Dann sind wir auch schon wieder am Ende unserer heutigen Folge und sagen...

00:37:45: Danke

00:37:46: fürs Zuhören!

00:37:47: Das war Coffee Careless Clarity, euer Podcast bei dem wir beim Kaffee trinken unser Gedankenkarst sortieren um Kleid zu finden.

00:37:54: Macht's gut!

00:37:55: Tschüss!

00:37:56: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.