#24 - Letzte Folge: Und jetzt?

Shownotes

Was machst du, wenn etwas richtig Spaß macht und trotzdem zu Ende geht? Nach 24 Folgen und fast einem Jahr Coffee, Chaos, Clarity haben wir uns genau dieser Frage gestellt.

In dieser Folge schauen wir mit einer Sailboat-Retro auf unser Podcast-Boot zurück: Was hat uns Rückenwind gegeben, was hat uns festgehalten, welche Riffe mussten wir umschiffen und auf welcher Insel sind wir gelandet? Dabei geht es um Hobby statt Profi-Anspruch, um so manchen Selbstzweifel, um Feedback aus der Blackbox und darum, was “gut genug” eigentlich bedeutet. Und natürlich um die Frage, wie es weitergeht.

Schnappt euch noch einmal einen Kaffee und segelt mit uns zum Abschied. Und wer weiß, vielleicht ist es nur ein “Bis bald”.

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Timo: Willkommen zur neuen Folge von Coffee Chaos Clarity.

Timo: Euren Podcast, bei dem wir beim Kaffeetrinken versuchen, das Gedankenkast zu

Timo: sortieren und Klarheit zu finden.

Timo: Silvi, was ist denn unser Thema heute?

Silvi: Ha, unser Thema heute stimmt mich ein wenig sentimental. Und ich will gar nicht

Silvi: lange um den heißen Brei rumreden.

Silvi: Das ist heute unsere letzte Folge von Coffee Chaos Clarity.

Timo: Was? Skandal! Das gibt es doch noch gar nicht so lange. Warum ist das heute schon die letzte Folge?

Silvi: Naja, es ist schon die Folge 24.

Silvi: Wir machen das jetzt seit fast einem Jahr.

Timo: Wahnsinn.

Silvi: Und der Hintergrund oder warum wir diese Entscheidung getroffen haben,

Silvi: ist, dass unser Jahresabo jetzt ausläuft.

Silvi: Läuft und wir hatten anfangs ja so einen super Rabatt dafür,

Silvi: haben gesagt, hey komm, das ist unser Hobby, wir wollen das mal ausprobieren,

Silvi: und dafür hat es gepasst,

Silvi: aber tatsächlich jetzt das Abo zu verlängern ohne einen Rabatt ist doch recht

Silvi: teuer und deswegen haben wir,

Silvi: diesen Podcast jetzt auslaufen zu lassen mit der heutigen Folge.

Silvi: Es hat uns ja aber so Spaß gemacht, dass das bestimmt nicht das Letzte war,

Silvi: was ihr von uns gehört habt.

Timo: Nein, ich kann es mir auch nicht vorstellen. Das geht auf jeden Fall weiter,

Timo: da bin ich mir ziemlich sicher.

Timo: Ja, was ist denn so, wenn wir eine Abschiedsfolge machen, unser Resümee oder

Timo: dein Resümee von dem einen Jahr?

Silvi: In Vorbereitung auf die Folge habe ich mir sogar mal die Statistik angeguckt.

Silvi: Das war ja sonst eher so dein Ding, da mal nach den Zahlen zu gucken.

Silvi: Und ich habe gesehen, unsere erste Folge wurde ganze 58 Mal angehört.

Silvi: Alle weiteren Folgen dann aber nur so 30 Mal oder sogar weniger.

Silvi: Ja, für mich persönlich, also ich habe mich eh wenig für diese Zeilen interessiert,

Silvi: weil das für mich keine Aussage ist über Erfolg oder Misserfolg,

Silvi: sondern den Erfolg mäßig eher daran, hatten wir durchgängig Spaß?

Silvi: Ja, kann ich ohne zu zögern bestätigen.

Timo: Das ist so Außen versus Innen, wenn man sieht eine Million Downloads und du

Timo: hast keinen Spaß in, dann ist das ja auch egal.

Silvi: Ja und ich denke halt auch, eigentlich ist das voll viel dafür,

Silvi: dass wir diesen Podcast nie beworben haben, also wir haben nie irgendwelche

Silvi: Anzeigen geschaltet oder so, wir haben es ein paar Leuten erzählt,

Silvi: in unserem Freundesbekannten Kollegenkreis,

Silvi: und that's it, dafür ist es doch ganz okay,

Silvi: dass es ein paar Leute gab, die auch drangeblieben sind, die Bock hatten, uns zuzuhören.

Timo: Und wir haben uns auch vorher gar keine Gedanken gemacht, muss es so und so für die Downloads sein.

Timo: Ich meine, wir haben insgesamt über 500 jetzt schon mit allen Folgen.

Timo: Das finde ich schon schön. Ja, das stimmt. Klingt toll.

Silvi: Das stimmt. Genau, du hast ja gerade nach einem Resümee gefragt.

Silvi: Das ist vielleicht für unsere HörerInnen auch interessant. Wir haben zu diesem

Silvi: Podcast eine Sailboat-Retro gemacht. Also retrospektiv betrachtet,

Silvi: ja, wie blicken wir da drauf?

Timo: Ja, wo ist man hingesegelt mit dem Segelboot?

Silvi: Genau. Und wir haben angefangen mit dem Wind, der unser Podcastboot angetrieben hat.

Silvi: Für mich war der Wind auf jeden Fall, dass wir uns selber gar keinen Druck gemacht haben.

Silvi: Also wir hatten ja irgendwie anfangs gedacht, hey komm, alle zwei Wochen klingt ganz gut.

Silvi: So grob 20 Minuten Dauer, klingt ganz gut. Und das haben wir aber auch so durchgezogen.

Silvi: Das hat für uns wirklich super gepasst.

Silvi: Das fand ich sehr angenehm.

Silvi: Ich hatte auch nie das Gefühl, dass uns die Themen ausgehen.

Silvi: Also wenn wir jetzt auf unser Notion gucken, da sind immer noch super viele

Silvi: Themen drauf. Damit könnte man wahrscheinlich noch ein weiteres Jahr füllen.

Timo: Ich glaube, wir haben noch nicht mal alle aufgeschrieben.

Silvi: Ja, also es hat sich immer irgendwas ergeben, wo wir gesagt haben,

Silvi: hey, das würde in den Podcast passen.

Timo: Ja.

Silvi: Ja, und das hat es irgendwie auch leicht gemacht, dass man jetzt nicht lange

Silvi: grübeln musste, über was reden wir heute?

Silvi: Wie war es bei dir? Was war dein Wind, der das Podcast-Boot angetrieben hat?

Timo: Ja, auch dieses, dass wir keinen Druck hatten. Dass unsere oberste Direktive es sparsam.

Timo: Und das hat mich schon sehr angetrieben. Aber auch, dass die Themen sich dann auch gefestigt haben.

Timo: Das hat sich ja für uns nochmal vertieft und gefestigt. Und dann auch nochmal,

Timo: dass wir die Themen gut besprochen haben. Natürlich auch, wie gesagt,

Timo: ich habe nochmal die Downloads immer so ein bisschen drauf geguckt.

Timo: Und das hat mir dann auch, oh, wieder 20 neue HörerInnen.

Timo: Das ist natürlich auch so ein schöner Antrieb.

Timo: Aber kein Hauptantrieb, das muss man ganz klar sagen.

Silvi: Okay.

Timo: Genau, es hat immer Spaß gemacht, das finde ich auch. Wir hatten nie irgendwie

Timo: so, oh, Podcast aufnehmen, wieder rumlabern.

Timo: Nee, das hatte ich nicht. Sondern immer, natürlich, wenn man viel zu tun hat

Timo: oder auch arbeiten geht, war es auch immer, ja, Mist, jetzt sind wir das Wochenende

Timo: unterwegs und dann morgen ist Release.

Timo: Das hat dann schon so ein bisschen Druck, aber ich meine, auch da haben wir

Timo: ja auch einmal gesagt, okay, dann veröffentlich war halt eine Stunde oder auch zwei später.

Silvi: Genau, wir hatten eine Folge, da war es nicht sonntags um zehn,

Silvi: sondern ich glaube erst mittags um eins oder zwei.

Timo: Ist auch nicht schlimm. Ja, genau. Also insgesamt Themen vertieft,

Timo: Direktive Spaß haben und das hat sich voll erfüllt.

Timo: Und natürlich auch so ein bisschen die Downloadzahlen. Hab ich ab und zu mal

Timo: reingelonst. Das hat auch Spaß gemacht.

Silvi: Ja, wir haben ja auch darauf geguckt, auf den Anker, der uns irgendwie zurückgehalten

Silvi: hat. So ein Boot hat ja auch einen Anker.

Silvi: Und bei mir war das, dass ich manchmal gedacht habe, mir fehlt so die Resonanz

Silvi: von HörerInnen, also vielleicht auch,

Silvi: Themenwünsche oder irgendwas.

Silvi: Also man ist halt einfach gar nicht im Austausch und man hat gar keine Ahnung, wer das hört.

Timo: Ja, ich glaube, das wird auch dann, wir haben ja gesagt, wir wollen weitermachen, in Zukunft so bleiben.

Timo: Außer du baust halt irgendwelche Formate ein, die das begünstigen, was man hören will.

Timo: Aber ich fand es jetzt auch so durch den Anbieter, den wir gewählt haben und

Timo: wie das ausgespielt wird.

Timo: Und wir haben ja auch einmal einen Kommentar bekommen, nichts davon mitbekommen.

Timo: Da habe ich gesagt, ach was, da ist ein Kommentar drin, keine Ahnung,

Timo: du kriegst da keine Message oder Rückmeldung.

Timo: Und das ist, wie du sagst, das finde ich ein bisschen komisch,

Timo: so im eigenen abgeschlossenen Raum zu reden und nichts von anderen mitzubekommen.

Timo: Einerseits gut, wir können die Themen für uns in Ruhe besprechen,

Timo: wir haben sonst keine Außen oder Neues von Außen.

Timo: Und andererseits ist natürlich, ja, wir haben manchmal Feedback bekommen von

Timo: ein paar Leuten auf verschiedenen Plattformen, auf verschiedenen Wegen,

Timo: wo wir einfach mal gucken mussten, oh mein Gott, wo kommt denn das her?

Silvi: Stimmt, es gab auch einmal eine Bewertung, da bin ich auch nur zufällig drüber gestolpert.

Timo: Genau, Bewertung, Kommentar auf irgendwelchen Plattformen, Spotify,

Timo: Apple, whatever, kriegst du nicht so mit, finde ich.

Silvi: Ich glaube, es war sogar in der Browser-Version, da wusste ich gar nicht, dass es das gibt.

Timo: Ja, genau, da auch nochmal. Aber ich muss sagen, ich habe mich da nicht unwohl

Timo: gefühlt mit der fehlenden Resonanz oder in dieser Blackbox, wo wir uns befinden.

Silvi: Nee, unwohl nicht. Aber es war vielleicht manchmal komisch.

Timo: Das ist ungewohnt. Ich glaube, es ist aber auch eine Entwicklungssache,

Timo: wo man sich rein entwickeln kann, glaube ich.

Silvi: Ja, was mich auch manchmal zurückgehalten hat, war immer so diese Frage,

Silvi: wie viel Persönliches wollen wir teilen?

Silvi: Wir haben ja manchmal gerade bei unseren Beispielen, ich finde es wichtig,

Silvi: Themen nicht nur so abstrakt theoretisch zu behandeln, sondern tatsächlich dann

Silvi: auch Beispiele zu nennen,

Silvi: mit denen man sich irgendwie als Hörerin identifizieren kann.

Silvi: Oder vielleicht nicht unbedingt im Sinne von, ja, geht mir genauso,

Silvi: aber dass ich irgendeine Vorstellung davon habe, was das für eine Situation

Silvi: ist, als wenn man es nur theoretisch abstrakt hört.

Silvi: Ja klar, aber gleichzeitig auch

Silvi: an der Stelle so, ich habe ja gar keinen Einfluss drauf, wer das hört.

Silvi: Wie viel will ich tatsächlich von mir persönlich teilen,

Silvi: Ja, das fand ich mal manchmal so ein Balanceakt.

Timo: Ja, für mich auch, auf jeden Fall. Mein klar kleiner Kreis, wenn man größer

Timo: wird, muss man dann mal gucken, wie man damit umgeht.

Timo: Ja, und natürlich auch ein bisschen Angst, wenn was passiert,

Timo: wenn das bei anderen mal falsch ankommt. Aber da sind wir auch wahrscheinlich,

Timo: also ich vermute so Circle of Influence, also was können wir beeinflussen.

Timo: Und wir können die Außenreaktion einfach nicht beeinflussen,

Timo: sondern was wir machen können ist, wie gehen wir damit um und ich glaube,

Timo: wenn es mal so weit ist, finden wir auch da einen guten Weg, damit umzugehen.

Timo: Das beruhigt mich auch, würde ich behaupten. Ja, das ist okay.

Silvi: Ich hatte tatsächlich manchmal auch Selbstzweifel. Also so, ah, ist das jetzt gut genug?

Silvi: Ich habe auch im Vorfeld auf diese Folge, habe ich überlegt,

Silvi: höre ich diese erste Folge nochmal, wo wir gesagt haben, good enough to try,

Silvi: komm, wir starten einfach.

Silvi: Ich habe sie nicht nochmal gehört, weil ich gedacht habe, wahrscheinlich finde

Silvi: ich das grottenschlecht.

Silvi: Das eine oder andere Mal sind auch durchaus Selbstzweifel so mitgeschwungen,

Silvi: Da traue ich mich, das auch anderen zu erzählen. Ich glaube,

Silvi: ich bin da sehr verhalten damit umgegangen.

Silvi: Wir haben einen Podcast. Ein,

Silvi: bisschen schüchtern eher.

Timo: Weiß ich nicht, resoniert das bei mir? Ich kann es dir gar nicht genau sagen.

Silvi: Ja, ich glaube nicht, dass du Selbstzweifel hast. Selbstbewusstsein auf einer

Silvi: Skala von 10 bist du bei 12.

Timo: Ja, bis du mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholst und dich dann,

Timo: betröppelt auf dem Stuhl sitze und denke mir, oh mein Gott,

Timo: so läuft es genau. Nee, aber ja, was heißt denn, waren wir nicht gut genug?

Timo: Ich glaube, da geht es wieder zurück auf die oberste Direktive, Spaß haben.

Timo: Wenn wir Spaß hatten, dann war es gut genug.

Silvi: Genau, das hat mir auch immer total geholfen.

Timo: Genau. Und ich glaube, es ist immer gut, wenn man sagt, okay,

Timo: wir müssen unseren eigenen Ansprüchen genügen.

Timo: Und wenn wir das tun, kann man damit zufrieden sein.

Timo: Ja, ob was gefehlt hat, dann sind wir ja wieder bei Feedback und wie wir das

Timo: einsammeln. Und dafür finden wir, glaube ich, auch noch einen Weg.

Silvi: Ja, nicht nur das Einsammeln, sondern auch, was will man damit machen,

Silvi: weil soll das dann ein Podcast sein, der versucht, jedem gerecht zu werden,

Silvi: ich glaube, das ist einfach nicht möglich,

Silvi: weil auch da haben wir wieder keinen Einfluss drauf, was man sozusagen hört und was man versteht.

Timo: Ja.

Timo: Ja, es geht ja auch um Austausch von Perspektiven und die müssen ja nicht für

Timo: alle gut sein oder für alle korrekt sein, sondern wenn man eine Perspektive

Timo: teilt in einem Podcast und dann vielleicht jemand anders zum Denken anregt, ist das gut.

Timo: Aber wenn jemand sagt, nee, der Meinung bin ich nicht, dann ist es ja auch Resonanz

Timo: und Perspektive für uns, die uns helfen kann, wenn man dieses Feedback und diese,

Timo: Perspektive kriegt. Und das ist ja das Schöne.

Timo: Es gibt ja kein richtig oder falsch in dem Sinne.

Silvi: Und ich muss auch sagen, ich hatte nie den Anspruch, dass in den grob 20 Minuten

Silvi: alle Perspektiven beleuchtet werden, weil bei vielen Themen haben wir ja beim Sprechen gemerkt,

Silvi: oh, da kommt noch das Thema mit rein und das schneidet eigentlich auch noch

Silvi: das Thema und ja, also es kann immer nur ein Teil sein.

Timo: Ja,

Timo: genau, sehe ich auch so.

Silvi: Okay, mit unserem Segelboot sind wir ja auch noch an einem Riff vorbeigekommen,

Silvi: das es zu um Schiffen galt.

Silvi: Und das Riff war für mich eine teilweise mangelnde Expertise,

Silvi: also wo ich manchmal gedacht habe, da hätten wir ein bisschen mehr in die Vorbereitung

Silvi: investieren können, vielleicht ein bisschen mehr Quellen recherchieren,

Silvi: die zum Beispiel dann auch in den Shownotes mit angeben.

Silvi: Aber klar, dann ist man ganz schnell 20 Minuten Podcast, ist aber nicht die

Silvi: komplette Arbeitszeit. Da kommt ja auch noch der Schnitt dazu, der Text.

Silvi: Okay, dann würde ich noch Shownotes sammeln, wenn ich noch Vorbereitungen dazu zähle.

Silvi: Also dann geht das ganz schnell auch über eine Stunde raus in Total.

Silvi: Und das war auch für mich immer so eine Balance. Wie viel wollen wir da rein investieren?

Silvi: Wir machen es halt als Hobby.

Silvi: Und ein Hobby, wie vielleicht bei Sportarten auch, das soll Spaß machen.

Silvi: Das ist schön, wenn man gewisse Erfolge hat. Wenn ich es jetzt mit Fußball oder

Silvi: Tennis oder irgendwas vergleiche, natürlich ist es toll, wenn du irgendein Turnier

Silvi: gewinnst oder irgendwie vorne mitspielst.

Silvi: Aber bei einem Hobby ist halt auch klar, du hast nur eine begrenzte Zeit dafür

Silvi: zur Verfügung und du spielst es nicht auf einem Profilevel.

Silvi: Und letztendlich ist es mit unserem Podcast genauso und deswegen ist es vielleicht auch voll okay so.

Timo: Genau. Wir haben ja nie gesagt, dass wir irgendwas und irgendwas Experten sind.

Timo: Ich frage mich auch immer,

Timo: Wie weit, wann, wer definiert überhaupt, wer wann wie Experte ist?

Timo: Und, was ich da noch überlege.

Silvi: Ja, stimmt. Manchmal steht das ja im Fernsehen, steht der Name von irgendeinem

Silvi: Interviewpartner und dann Experte so und so.

Silvi: Und dann denkst du, aha, interessant.

Timo: Ja, okay. Und wer hat denn jetzt qualifiziert, dass der Experte ist?

Timo: Und glaubt man dem jetzt? Oder hört man sich das an?

Silvi: Haben sie keinen anderen gefunden?

Timo: Ja, auch das. Das gilt ja auch für uns. Aber ich finde auch immer wichtig,

Timo: nur weil man kein Experte ist, kann man doch was dazu sagen oder eine Perspektive einbringen.

Timo: Das heißt doch nicht auch, dass man alles darüber wissen muss,

Timo: weil man muss mal zu jedem Thema studiert haben, damit man sich austauschen

Timo: kann. Nee, glaube ich einfach nicht.

Timo: Und das ist, glaube ich, okay, dann zu sagen, okay, wir sind keine Experten,

Timo: aber das ist unsere Perspektive. Und ich glaube, mit dem Mindset sind wir schon rangegangen.

Timo: Also ich habe es jetzt nicht bei anderen Themen erlebt, dass wir uns als Experten

Timo: ausgegeben haben oder so. Oder auch, ja, ich bin Experte. Ich habe die meiste

Timo: Ahnung davon. Du musst mir das jetzt glauben. Also das ist ja auch nochmal ein Unterschied.

Timo: Wenn man sich da ausgibt und das als Gesetz sozusagen vertritt,

Timo: das finde ich nochmal einen Unterschied.

Timo: Und ja, dann sind wir wieder bei, hey, Feedback, jemand spiegelt uns oder schildert

Timo: uns, okay, da habt ihr irgendwas vergessen, da fehlt ein Fakt und da ist doch

Timo: das und das ausgelaufen oder so.

Timo: Dann ist okay, dann gibt uns doch das Feedback und dann hat man auch selbst

Timo: nochmal einen Punkt dazu, wo sich die Meinung oder die Aussage nochmal ändern kann.

Timo: Ja, es ist ein Riff, aber ich glaube, das darf man auch nicht zu sehr ins Gewicht

Timo: legen, sondern Spaß am Austausch und an Perspektiven teilen ist da wichtiger, gewichtig höher.

Silvi: Hattest du denn noch irgendwas, was du umschiffen wolltest?

Timo: Nö, also gefühlt nicht. Wie gesagt, das mit dem Unsicherheit, was man teilt.

Timo: Das ist so ein bisschen, was mich manchmal zurückgehalten, was manchmal auch,

Timo: könnte man auch in diesen Riffabschnitt mit reinpacken, Anker oder Riff.

Timo: Wobei ich sage, es passt eher zum Anker, weil so, ja, es hält mich schon zurück.

Timo: Und ich habe es manchmal auch im Schiff natürlich. Also keine Ahnung.

Timo: Fällt mir aber ein konkretes Beispiel an.

Silvi: Hast du jetzt nicht die ganz peinlichen Storys geteilt?

Timo: Nee.

Silvi: Es gibt keine.

Timo: Es gibt keine.

Silvi: Okay, und der letzte Punkt bei der Sailboat-Retro ist ja die wunderschöne Insel,

Silvi: auf der wir angekommen sind.

Silvi: Dafür habe ich mir notiert, dass, ich finde, es hat unseren Austausch auf ein neues Level gebracht.

Silvi: Das hattest du, glaube ich, vorhin aber auch schon angesprochen.

Silvi: Ich habe auf jeden Fall eine Schippe Mut dazu bekommen, weil ich weiß noch vor,

Silvi: das muss schon über ein Jahr her sein,

Silvi: da hatte jemand aus meinem Netzwerk gefragt, ob ich mal zu ihr in einen Podcast

Silvi: komme und dann hatte ich kurz Schnappatmung.

Silvi: Ich dachte, was? Ich? Als Podcast-Gast? Ich weiß überhaupt nicht,

Silvi: was ich erzählen soll. Verlerzklopfen und so.

Silvi: Und irgendwie kam es auch gar nicht zustande. Und jetzt so zurückzublicken,

Silvi: ah ja, jetzt hatten wir unseren eigenen Podcast und haben ja schon die 24.

Silvi: Folge immer schön rumgequatscht, war ja gar nicht so schlimm.

Silvi: Also deswegen, ich habe auf jeden Fall eine Schippe Mut mitgenommen.

Silvi: Und was ich auch total interessant fand, ist so das technische Know-how dazu aufzubauen.

Silvi: Wie wir angefangen haben, mit einem Jingle dafür zu erstellen,

Silvi: das Cover, dann auch, was benutzen wir, um den Podcast zu schneiden.

Silvi: Die Texte dann dafür zu schreiben, dieses Ausprobieren, das hat mir auch viel

Silvi: Spaß gemacht. Also es ist drumherum gar nicht mal die Aufnahme selbst.

Timo: Ja, das Professionalisieren, dass wir sozusagen, das war genau das Richtige,

Timo: um den ersten Step zu gehen, Erfahrungen zu sammeln, auch das,

Timo: was du gesagt hast in Good Enough to Try, das hat sich für mich auf jeden Fall erfüllt,

Timo: wo wir losgesegelt sind Richtung Insel und dann, genau, ist der nächste Step

Timo: Professionalisierung, diese Routine mitnehmen und ausbauen.

Timo: Es ist schön zu sehen, dass wenn man dann mal von einem Thema keine Ahnung hat,

Timo: noch nie gemacht hat und das dann ausbaut und eine Routine reinkriegt,

Timo: wie schön man dann im Flow ist. Diesen Flow-State fand ich total cool.

Silvi: Und auch wirklich einfach den ersten Schritt machen.

Timo: Genau.

Silvi: Okay, dann sind wir ja schon, also die Selbo-Drehtro ist durch.

Silvi: Wer es nicht kannte, kennt jetzt alle Steps, um das mit welchem Thema auch immer

Silvi: selber mal durchzuführen.

Timo: Ja.

Silvi: Welche Erkenntnisse hast du denn mitgenommen?

Timo: Genau, also das hatte ich schon am Anfang gesagt, Themen haben sich für mich

Timo: gefestigt, vertieft. Ich habe jetzt einen Nachschlageort zu den Themen,

Timo: wenn man nochmal reinhören kann. Okay, was haben wir denn da und dazu gesagt?

Timo: Ist so eine Dokumentation über die Themen und auch das Mindset.

Timo: Genau, dass die 20-Minuten-Podcasts sich super gut in diesen Flow reingekommen sind.

Timo: Schnell Release vorbereiten. Das hat sich eine schöne Routine ausgeprägt.

Timo: Dass ich Lust hätte, dann auch mal mit Gästen oder mit anderen Personen das

Timo: zu machen vielleicht oder vielleicht auch mal in fremde Podcasts zu gehen und

Timo: zu sagen, cool, lass uns mal quatschen.

Timo: Ich glaube, das hätte ich vorher nicht gehabt.

Timo: Ja, und das ist immer ein toller Austausch. Das wird auch immer nochmal ein

Timo: bisschen anders als so, wie wir es vorher besprechen, nochmal Punkte aufschreiben.

Timo: Was noch interessant ist, wo man auch manchmal sagt, ja nicht jede Folge muss

Timo: helljär sein. So geil, war das cool. Es war auch manchmal so,

Timo: wie war die Folge? Ja, war okay. Kann man veröffentlichen, ist in Ordnung.

Silvi: Ja, solide.

Timo: Ja, solide Folge. Das ist aber auch in Ordnung. Das ist ja auch formabhängig.

Silvi: Ich glaube, wir hatten einmal eine Folge, die haben wir sogar dreimal aufgenommen.

Timo: Ja, genau.

Silvi: Wenn wir zweimal gesagt haben, nee, das war Schrott.

Timo: Ja, da haben wir nicht so richtig den Grip dran gekriegt. Es war nur eine Folge,

Timo: wo das passiert ist, aber da haben wir nicht so richtig den Grip.

Timo: Und dann haben wir, auch bei der letzten Aufnahme haben wir gesagt,

Timo: es ist okay, aber es ist okay zum Veröffentlichen. Es fühlt sich okay an.

Silvi: Genau.

Timo: Genau, und Coffee Chaos Clarity, also bei vielen Themen auch Klarheit geworden.

Timo: Wo man einfach sagen kann, naja, cool. Das eigene Denken nochmal geformt,

Timo: so in diese Auseinandersetzung oder in diesen, also nicht Auseinandersetzung, in diesem Austausch.

Silvi: Ja, wir haben ja auch über uns teilweise neue Sachen erfahren.

Timo: Ja.

Silvi: Du hattest lustigerweise dieses, ich weiß nicht in welcher Folge das war,

Silvi: das Beispiel mit dem 10 Meter Brett.

Timo: Ja.

Silvi: Von wegen, ich fange da an und nicht von unten nach oben, sondern ich fange

Silvi: gleich bei dem Höchsten an.

Timo: Ja.

Silvi: Ja, genau so habe ich das gemacht.

Timo: Ja, spannend.

Silvi: Und dann haben wir uns kurz angeguckt, so, what?

Timo: Ja, das war geil. Was, du gehst direkt aufs 10 Meter Brett? Du bist ja famos.

Silvi: Und auf jeden Fall hast du in diesem Podcast immer mal wieder Worte eingebracht,

Silvi: wo ich denke, die benutzt doch kein normaler Mensch im Alltag. Famos.

Timo: Ich bin auch kein normaler Mensch.

Silvi: Ich erinnere mich.

Silvi: Special. Mein special Feature.

Timo: Das ist übrigens noch ein guter Punkt. Sprache. Und meistens kann man sich auch

Timo: selbst nicht so gut hören.

Timo: Wenn ich unsere Folgen manchmal wieder gehört habe, habe ich gedacht,

Timo: okay, da habe ich mich sehr gut angehört. Meine Sprache war in Ordnung.

Timo: Also es hat auch selbst einen Spiegel vorgehalten. Ich habe manche Folgen,

Timo: wo ich immer diese Füllwörter nenne, so äh und mh.

Timo: Und dann denke ich immer, oh Mann, was stammelst du denn für einen Scheißdreck zusammen?

Timo: Also es ist auch nochmal so ein Spiegel für einen, wie man selbst die Sprache sich entwickelt.

Timo: Das fand ich auch eine sehr interessante Erkenntnis.

Silvi: Ja, meine Erkenntnisse waren tatsächlich immer bezogen auf Feedback.

Silvi: Also so ein bisschen Feedback haben wir ja von Bekannten und Freunden bekommen,

Silvi: die da auch mal reingehört haben.

Silvi: Und ich fand das super interessant, wie unterschiedlich manchmal die Wahrnehmungen

Silvi: sind. Also ich weiß, bei einer Folge hat ein Paar die Folge gehört und beide

Silvi: haben was komplett Verschiedenes daraus mitgenommen.

Silvi: Und ich dachte so, krass, aus 20 Minuten sind zwei komplett verschiedene Sachen,

Silvi: bei verschiedenen Menschen hängen geblieben und fand es dann auch insofern interessant,

Silvi: wie viel Inhalt man auch in 20 Minuten reinpacken kann.

Timo: Ja, das ist auch, wer hört wie, was.

Silvi: Genau, was dann verstanden wird. Auch das ist ja immer wieder ein Thema in Kommunikation,

Silvi: dass das, was ich meine, nicht unbedingt das ist, was bei der anderen Person ankommt.

Silvi: Warum auch immer, vielleicht habe ich nicht die richtigen Worte gewählt,

Silvi: vielleicht ist aber auch bei der anderen Person der Kontext einfach ein ganz

Silvi: anderer, sodass das anders aufgefasst wird.

Timo: Da denke ich gerade nochmal drauf rum, ist es überhaupt wichtig,

Timo: was du rüberbringen willst in der Folge. Da haben wir uns nie drüber Gedanken

Timo: gemacht, sondern wir haben für uns ein Thema ausgewählt, haben für uns die wichtigen

Timo: Punkte aufgeschrieben und haben die einfach besprochen.

Timo: Und haben uns nie gedacht, was wollen wir in dieser Folge rüberbringen.

Timo: Und so wie von dem, was du sagst, bringt das auch fast gar nichts, hätte ich jetzt gesagt.

Silvi: Nee, ich denke auch, also mein Anspruch ist eher, ich freue mich,

Silvi: wenn jemand irgendeinen Impuls daraus mitnimmt.

Silvi: Sei es jetzt ein Denkanstoß oder,

Silvi: egal ob Zustimmung oder Widerspruch. Also es kann ja beides für die Person selbst

Silvi: ein guter Impuls sein, auch wenn es ein Widerspruch ist. Und was man sagt,

Silvi: so wie die das machen, will ich das auf gar keinen Fall machen.

Timo: Auch fair. Aber da füllen wir noch einen Punkt ein.

Silvi: Das bringt auch wieder Klarheit.

Timo: Vielen Dank an alle fürs Feedback, die uns Feedback gegeben haben.

Silvi: Das haben wir noch nicht gesagt.

Timo: Danke fürs Hören und danke auch für das Feedback. Super cool.

Silvi: Genau, eine weitere Erkenntnis, die ich hatte, dass es manchmal,

Silvi: dass wir vielleicht irgendwas so salopp dahin gesagt haben, was aber vielleicht

Silvi: jemanden irgendwie angepiekst hat.

Silvi: Ich glaube auch das bleibt nicht aus. Also letztendlich genauso wie in normalen

Silvi: Gesprächen auch. Man sagt da einfach was dahin,

Silvi: und weiß nicht, was es bei der anderen Person auslöst.

Silvi: Und einmal war es auch so, dass jemand, wo ich das Gefühl hatte,

Silvi: das Thema will gerade weiter besprochen werden und da wusste ich nicht genau,

Silvi: wie soll ich denn jetzt damit umgehen.

Silvi: Also was ist, ich habe dann auch, glaube ich, gefragt, was ist denn die Erwartung,

Silvi: weil dadurch, dass jede Folge so ein abgeschlossenes Thema ist,

Silvi: hätte es ja auch keinen Sinn gemacht, in der nächsten Folge zu sagen,

Silvi: zu der letzten Folge hatten wir das und das Feedback oder zu der drittletzten

Silvi: Folge hatten wir das und das Feedback und es gab noch die Ergänzung.

Silvi: Das würde ja eigentlich schon wieder eine Folge füllen.

Silvi: Ja, das war so ein bisschen, dass ich dachte, ja okay, 20 Minuten,

Silvi: das wird nie ein Thema vollständig erfassen.

Silvi: Und das muss man einfach so stehen lassen.

Timo: Das ist auch okay. Ich finde, manchmal hast du ja aber auch Klarstellungen.

Timo: Die musst du dann in der nächsten Folge machen, weil halt Podcast so aufgebaut

Timo: ist. Ich meine, die Podcasts, die wir hören, das auch schon mal erlebt zu haben,

Timo: zu sagen, hey, wir haben Feedback zu Folge XYZ erhalten und wir wollen uns nochmal

Timo: klarstellen, das heißt das und das,

Timo: Kann man schon machen, wenn einem das wichtig ist. Wenn man sagt,

Timo: okay, das wurde vielleicht falsch verstanden, vielleicht haben es viele falsch

Timo: verstanden oder man kriegt Feedback zu diesem Punkt sehr, sehr oft.

Timo: Und dann finde ich, ist es okay nochmal legitim zu sagen, in dieser Folge wollen

Timo: wir es nochmal klarstellen, wir hatten das so und so gemeint,

Timo: nicht wie es in der Folge gesagt wurde.

Silvi: Ja, oder auch vielleicht, wenn es ein falscher vermeintlicher Fakt ist,

Silvi: dass jemand sagt, die und die Aussage ist, mit der in der Studie widerlegt.

Silvi: Dass man dann nochmal explizit auch eine Quelle angeben kann und sagen kann,

Silvi: okay, da waren wir schlecht informiert.

Timo: Ja, das auf jeden Fall. Was du sagst, das ist anpiekst, das ist okay.

Timo: Seid gerne angepiekst. Ich finde das wichtig. Das heißt nicht,

Timo: dass wir unsere Meinung ändern oder das nochmal umformulieren,

Timo: aber wenn es wirklich einen Fakt gibt, wo wir sagen,

Timo: wir spiegeln, kriegen wir eine Perspektive gespiegelt und denken drüber nach

Timo: und sagen, aha, ja, okay, stimmt sich jetzt auch so nach dem Feedback und der Perspektive,

Timo: dann finde ich das durchaus in Ordnung.

Silvi: Bei uns hat es gerade geklingelt. Hast du was bestellt?

Timo: Nein.

Silvi: Gut, ich auch nicht. Dann ignorieren wir das jetzt einfach.

Timo: Würde ich auch sagen.

Silvi: Und kommen schon Richtung Ende,

Silvi: unserer letzten Folge. Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?

Timo: Tja, auf jeden Fall die Klingel ausstellen, das würde ich mal sagen.

Silvi: Außer der Klingel ausstellen, was würdest du sonst noch beim nächsten Mal anders machen?

Timo: Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Die Frage habe ich mir so noch gar nicht gestellt.

Timo: Ich glaube, das hatte ich auch schon erwähnt. Ich würde gar nicht viel anders machen. Also jetzt,

Timo: wenn wir uns auf den nächsten Podcast stürzen, dann wäre meine Idee zu sagen,

Timo: okay, professioneller, nächste Stufe.

Timo: Und es war ein guter Ritz, ein guter Einstieg. Und ich würde nicht viel anders

Timo: machen, um ehrlich zu sein. Mhm. Ja.

Silvi: Kannst du vielleicht dieses Professioneller noch ein bisschen konkretisieren?

Silvi: Was wäre aus deiner Sicht dann Professioneller?

Timo: Genau. Also wenn wir uns das vorstellen, Professioneller wäre,

Timo: also der Coffee Chaos Clarity an sich war jetzt sehr breit aufgestellt.

Timo: Vielleicht einen themenspezifischen Podcast machen oder auch das,

Timo: was wir vorhaben oder dann noch sagen, dann in verschiedene Podcasts aufteilen, themenbezogen.

Timo: Dann hat man da ein bisschen Kategorisierung, wobei ich da die Angst habe,

Timo: dass Themen verloren gehen und sagen, okay, jetzt habe ich hier ein Thema,

Timo: das finde ich voll cool, wo kann ich das denn jetzt besprechen?

Timo: Dann, wie du gesagt hast, Vorbereitung, glaube ich ganz gut.

Timo: Gucken, wie man Feedback einsammelt, dass wir auch uns verbessern können und

Timo: gucken, was bewegt die Leute.

Timo: Da ein Forum schaffen und die, ah ja genau, Shownotes ein bisschen professioneller

Timo: aufbereiten. Vielleicht Links zu den Themen oder Büchern, die wir mitbringen,

Timo: die wir reinholen, damit die Leute es auch anschauen können und nachschauen können.

Timo: Und dann geht es noch so ein bisschen, wie machen wir das mit Monetarisierung.

Timo: Wir haben es ja gerade am Anfang gesagt, so ein Podcast kostet ja auch ein bisschen was.

Timo: Und natürlich ist es auch in Ordnung zu sagen, wir kriegen da ein bisschen was

Timo: raus. Wie machen wir das mit der Werbung? Wie packen wir das rein?

Timo: Ich glaube, das hat nach außen auch einen schönen Effekt, dass es professionell einfach aussieht.

Timo: Und das wären so für mich die Schritte, die als nächstes zu gehen werden.

Silvi: Okay.

Timo: Bei dir?

Silvi: Ja, also tatsächlich wenig, was ich anders machen würde, weil sich der Flow

Silvi: wirklich gut angefühlt hat.

Silvi: Dieser Zwei-Wochen-Rhythmus und auch, dass wir das entspannt am Wochenende machen.

Silvi: Das hat auf jeden Fall super gepasst. Ja, was ich anders machen würde,

Silvi: letztendlich das, was du sagst, mit ein bisschen besser vorbereiten,

Silvi: auch mal Links in die Shownotes packen und so.

Silvi: Und ich hätte auch den Wunsch, dass mindestens eine Person einen guten Impuls

Silvi: für sich selber mitnimmt. Und dann ist natürlich die Frage, wie kriegt man dieses Feedback?

Silvi: Dazu müsste man eine Community aufbauen. Und eine Community aufzubauen ist einfach zeitintensiv.

Silvi: Jetzt gar nicht mal, bis die Community steht, aber ich finde,

Silvi: das muss moderiert werden, dass das nicht so, also einfach mit einer Netiquette

Silvi: und nicht jeder ballert da irgendwas rein.

Silvi: Ja, und das ist halt einfach die Abwägung.

Silvi: Macht mir das genug Spaß, dass ich dafür Kapazität freischaufeln würde?

Timo: Ja.

Silvi: Also im Moment die Antwort nein. Das bedeutet dann halt, okay,

Silvi: ich habe tendenziell wenig Feedbackmöglichkeiten und beziehungsweise auch wenig

Silvi: Möglichkeiten darauf zu reagieren.

Timo: Ja klar.

Silvi: Weil davon lebt es ja auch.

Timo: Ja.

Silvi: Und wenn mir jemand Feedback gibt, möchte ich ja eigentlich auch gerne darauf

Silvi: reagieren. Zumindest mit einem Danke oder so.

Timo: Ja.

Silvi: Oder vielleicht auch mit was Klärendem.

Timo: Aber nicht einfach, kostet mehr Zeit und auch Energie, das ist klar.

Silvi: Ja, genau. Und dann ist einfach die Frage, was ist so das Gesamtpackage?

Timo: Ja, okay.

Silvi: Weil wir haben ja jetzt schon gesagt, 4, 20 Minuten Podcast bedeutet in Gesamt

Silvi: ungefähr eine Stunde mit dem Drumherum.

Timo: Vor Nachbereitung. Und wenn du es dann ausdehnst und dann noch Feedback dazu

Timo: nimmst, dann ist das schon ein erheblicher Teil.

Timo: Und da sind wir auch wieder bei den zwei Wochen. Das hat sich gut angefühlt.

Timo: Ich glaube, das wird nur auf jeden Fall auch so lassen.

Silvi: Ja.

Timo: Ja.

Silvi: Ja, ihr merkt schon, wir sprechen auch über die Zukunft.

Silvi: Bestimmt gibt es wieder was von uns zu hören.

Silvi: Also wer uns bis heute gerne zugehört hat, stay tuned.

Silvi: Schaut mal nach Two Bold Minds.

Silvi: Unter diesem Namen gibt es voraussichtlich bald was Neues.

Silvi: Wobei wir das bald noch nicht genau terminieren können, zum jetzigen Zeitpunkt.

Timo: Ja, da gibt es auch noch keine Kanäle, worüber wir euch updaten könnten oder

Timo: wollten. Sprecht uns an.

Silvi: Ihr findet uns.

Timo: Ihr findet uns, genau. Ihr wisst, wo ihr uns sucht, wenn es weitergeht,

Timo: beziehungsweise ja, wir werden das dann vielleicht auch,

Timo: ja, vielleicht LinkedIn, vielleicht auf einer Website dann veröffentlichen,

Timo: müssen wir noch nicht genau, aber wir haben auf jeden Fall Bock weiterzumachen

Timo: und wenn ihr uns gerne gehört habt,

Timo: dann freuen wir uns natürlich, wenn ihr uns auch in Zukunft hören wollt.

Timo: Das wäre sehr toll, natürlich.

Silvi: Genau, an der Stelle vielen, vielen Dank an alle HörerInnen,

Silvi: die uns treu geblieben sind, die sich die Mühe gemacht haben, uns Feedback zu geben.

Timo: Die sich unseren Quatsch angehört haben. Ja.

Timo: Genau, wir hoffen, ihr hattet viele Erkenntnisse. Genau.

Timo: Vielleicht seid ihr auch beim Podcast ab und zu mal gut eingeschlafen.

Timo: Von uns den entspannten Stimmen.

Timo: Natürlich auch ein schönes Mittel, um uns zu hören. Muss man sagen.

Timo: Die säuseln so vor sich hin, da kann ich gut schlafen. Das war gut.

Silvi: Genau.

Timo: Ihr hört von uns. Habt einen wunderschönen Tag, Abend, wo auch immer ihr seid. Wir freuen uns.

Silvi: Lasst es euch gut gehen. Genießt den sonnigen Herbst hoffentlich.

Silvi: Und ja, bis ganz bald.

Timo: Bis bald. Tschüss.

Silvi: Tschüss.

Timo: Ja, wie gesagt, das war zum letzten Mal Coffee Chaos Clarity.

Timo: Euer Podcast bei Nehme beim Kaffeetrinken, unser Gedankencast sortieren,

Timo: um Klarheit zu finden. Macht's gut. Ciao.

Silvi: Ciao.

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